sollte nur ein Hinweis sein, dass die Isolatoren bei der Bundesbahn halt unter dem 2ten Richtseil sind. Damit benötigst du eben nicht mehr die Isolatoren zum Mast am oberen Richtseil.
In diesem Beitrag kann ma dies schön sehen. Zum einen die Isolatoren zum MAst nur am untersten Seil und dass die Isolatoren unterhalb des 2ten Seils sind. 2 Bild der "großen" Bahn.
Heute habe ich mal erste versuche auf meiner Anlage "Wittenburg" mit der Oberleitung gemacht,Die Oberleitung soll komplett selbstgebaut werden.Ich habe mir dafür Messingdraht in den stärken von 0,3mm und 0,4mm von einen speziellen Händler besorgt,da es im Baumarkt diese stärken nicht gab,und da es große Preisunterschiede gab. Für die Fahrleitung habe ich mir auf der Seite RBD-Breslau kundig gemacht,und habe sehr viele interessante Sachen gelesen,und das gab mir den Anstoß,mir die Fahrleitung selber zu bauen.Auf dieses Thema werde ich zu einen späteren Zeitpunkt mehr dazu sagen. Hier habe ich mal die E77 10 der DR in der Abenddämmerung Fotografiert.
Und noch ein Foto,das aus einer anderen Richtung aufgenommen wurde,dort kann man die dünne Fahrleitung gut erkennen. Hier mal das Foto.
Zitat[i] Die Isolatoren könnten so bleiben,bloß das die Isolatoren am oberen Richtseil noch angebaut werden müssen,sonst würden die Turmmasten unter Strom stehen.[/b]
Es gibt auch Spannungsführende obere Richtseile. Allerdings würde ein kleiner Durchhang der Tragseile die Gesamtoptik verbessern.Ist aber schön anzusehen,das es Leute gibt,die sich sowas selbst zusammenlöten.
ZitatGepostet von cr1970 Puh, alle Hochachtung Aber ich finde auch dass das Tragseil durchhängen muss, sonst sieht es an dieser Stelle nicht aus "wie in echt".
Hi cr1970
Natürlich hätte das Tragseil etwas durchhängen müssen,das Problem ist,da die Fahrleitung bei mir eine Länge von ca 1,50m ist.Der untere Fahrtdraht der aus 0,4mm beträgt,wird mit einer Zugfeder gespannt,und an den Streckenmasten Stück für Stück angelötet wird,denn der Fahrtdraht soll ja nicht von den Stromabnehmer hochgedrückt werden. Das schwierige am Tragseil ist,das es kaum gespannt werden darf,da sonst der Fahrdraht vom Tragseil hochgezogen wird und das sieht nicht gut aus,wenn der Stromabnehmer von der E-Lok bei den Streckenmasten immer das wippen kriegt.
Also die Bauweise der Quertragwerke mit Isolatoren über dem oberen Richtseil, wie Frank sie da ausführt, ist auch nicht verkehrt. So baut man - glaube ich - in engeren Kurven (was ja bei der Modellbahn eigentlich Gang und Gäbe ist. Wer hat schon die Möglichkeit, mit 5 oder 10 m-Radien zu bauen...). Wenn es dann aber vorbildgerecht weitergehen soll, dann sollte man mit der Ausführung mit Isolatoren unter dem oberen Richtseil weiter machen, wenn es denn einigermassen geradeaus weiter geht.
Hallo Frank,
Und noch ein Tipp: Lackiere deine Oberleitung später dunkel. Dann wirken die Fahrdrähte noch feiner. Ich habe die Profifahrdrähte (0,5/0,35 mm) von Sommerfeldt verbaut. Sommerfeldt z.B. empfiehlt als Farbton Anthrazit. Ich habe diesen Farbton mit einem leichten Grünanteil verwendet (Revell matt 65 o.ä.). (Siehe auch Beitrag #130 in diesem Thread, 2. Bild.) Der "Rost" von Kupfer ist ja bekanntlich Grünspan.
Wenn noch Anregungen gebraucht werden, kann ich noch ein paar Fotos von meiner Fahrleitung hier einstellen.
Die Fahrleitung wird Später auch noch Lackiert,wenn alles fertig ist,auch die Isolatoren werden ihren Anstrich bekommen. Aber mit Dienen Fotos werde ich Dir dankbar sein.
Danke für Deine Bilder,habe bei deiner Fahrleitung entdeckt,das Du von Sommerfeld den Fahrdrad hast.Das an den Tragseilen,an den enden sich kreuzt,das möchte ich bei meiner Oberleitung nicht haben,deswegen habe ich die Fahrleitung und das Tragseil bei mir bei einer Länge von 1,50m.Die Fahrleitung muss gespannt werden,und das Tragseil muss man von Streckenmast zu Streckenmast gefühlvoll behandelt,um das durchhängen zu ermöglichen. Das muss ich bei meiner Oberleitung noch nachholen.
Leider ist der Fahrdraht bei mir nicht zu spannen, weil der Bahnhof aus vier Modulen besteht. Wenn ich die Module auseinander nehmen möchte, dann muss auch der Fahrdraht trennbar sein. Für diesen Fall habe ich Fahrdrähte, die ich über den zusammengeschraubten Modulenden einhängen kann. Leider kann man dann nicht mehr mit gehobenem Stromabnehmer am Fahrdraht fahren, weil dieser dann zur Seite gedrückt wird und der Stromabnehmer hochschnurrt. In irgendeinem Thread - ich glaube sogar, in diesem Forum - wurden Methoden beschrieben, wie man die Stromabnehmer in der Höhe fixieren kann, damit dieser ein paar Millimeter Luft zum Fahrdraht hat. Bei einigen Elloks von mir habe ich eine dieser Methoden angewendet, und kann so wenigstens mit gehobenem Stromabnehmer fahren.
Habe mal zwei Fotos reingestellt,wie man die Oberleitung bei einer Anlagentrennung herstellen kann,und das Du mit angelegten Stromabnehmer fahren kannst. Um die Fahrleitung zu spannen,brauchst Du ein abspanngummi,das in den Senkrechten Abstandhalter der Fahrleitung eingehängt wird.Die enden von der Fahrleitung bei der Anlagentrennung,die müssen 1,5cm (blanke stellen) überlappen,dort werden die Enden zusammengelötet. Dann kannst Du das Gummi wieder rausnehmen,und deine Fahrleitung ist fertig gespannt. Nun mal die Fotos.
Bei diesen Foto habe ich den Fahrtdraht provisorisch bei einen herausnehmbares Teil auf derselben methode zusammengesetzt.
Hallo Frank, Hallo Dieter, grad was durch euch gelernt! Isolatoren gibt es sowohl unter und über dem 2ten Richtseil. Hier mal ein Bild aus dem Bahnhof Fürth mit dem Beispiel der senkrechten Isolatoren über dem 2ten Richtseil. klick mich
Die Suchmaschine hat dann Licht in mein Dunkel gebracht: - Quertragwerk mit geerdetem oberen Richtseil ist die Regelausführung = Isolatoren unterhalb des 2ten Seils. - Quertragwerk mit spannungsführendem oberen Richtseil (SPOR) werden bei Bögen kleiner/gleich R800 Meter und bei Streckentrennungen eingesetzt = Isolatoren oberhalb des 2ten Richtseils. Allerdings werden dann wohl die Isolatoren zwischen den einzelnen Kettenwerken sowohl im unteren wie auch im oberen Richtseil eingefügt.
Ausführlich mit Zeichnung ist es im "Handbuch Eisenbahninfrastruktur, Band 10" auf den Seiten 425 und 426 erläutert:Quertragwerk
@Frank: Bewundere deinen Mut und die Ausdauer, die Fahrdrähte selbst zu erstellen...und 1,5 Meter lange Fahrdrähte ist natürlich eine Hausnummer!!! @Dieter: Deine Oberleitung mit den Einspeisungen sieht Klasse aus!!!
ja, das ist auch noch 'ne gute Möglichkeit die Fahrdrähte zu verbinden. Leider sind meine vier Bahnhofsmodule Bestandteil einer Vereins-Modulanlage. In diesem Herbst haben wir auch 'ne Menge Ausstellungen, wo die Module auf- und abgebaut werden. Das wär dann auch 'ne Menge Lötarbeit. Dann müsste ich die Vereinskollegen davon überzeugen, damit sie da mitziehen. Das nächste Problem wäre, wir haben nicht genügend Module mit Abspannstrecken. Sonst würde sich die ganze Löterei nicht lohnen, wenn man den Fahrdraht dann nicht richtig abspannen kann.
Hallo dasa,
danke nochmal für den Link. Wusste ich's doch, es war doch hier. Natürlich kann man von meinen Bildern noch mehr bewundern. In einem meiner ersten Threads habe ich einige Bilder eingestellt, aber ein Grossteil ist leider nicht mehr sichtbar. Ich weiss auch nicht, warum. Aber wenn du den Rest noch sehen willst, guckst du hier: KLICK Und hier kannst du den Bau des letzten Moduls mit verfolgen, ist aber noch nicht ganz fertig. KLICK
Und hallo Jan,
diese "gelben Schaltkästen" nennt man Gleisanschlussgehäuse. Wo die überall hinkommen, wusste ich damals, als ich die Module baute, auch noch nicht. Ich habe es mir von jemandem sagen lassen, der sich damit auskennt. Aber wenn Du das nächste mal an einem Bahnhof bist, dann guck Dir das Gelände mal ganz genau an. Manchmal findet man noch ein Detail, das man ins Modell umsetzen kann. Diese gelben Dinger gibt es meistens bei Weichen und Signalen. Manchmal scheinen sie "wild in der Landschaft" herumzustehen, aber die haben auch ihre Daseinsberechtigung. Ich habe hier ein Foto, wo ein 500 Hz-Magnet angeschlossen ist.
bei mir in der Nähe gibt es einen Bahnhof, der fast genau den selben Gleisplan hat, wie mein Bahnhof. Zumindest, was die Hauptgleise betrifft. Da habe ich mir das ganze Quertragwerk mit Einspeisungen aufgezeichnet und dann hinterher im Modell nachgebaut (ist also kein Phantasieprodukt).
Habe mal ein paar Bilder von meiner Bahnhofseinfahrt,da habe ich das Tragseil mal etwas durchhängen lassen,bloß das ich die Lötpunkte noch bearbeiten muß. Auch die Gleise habe ich mal als versuch schon mal gealtert,und was mir besonders gut gefällt,das sind die Beleuchteten Weichenlaternen. Nun werde ich mal zwei Bilder zeigen.
Ich habe mal bei meine Fotos nachgeschaut,und habe noch ein interessantes Foto gefunden,das Zeigt die Oberleitung aus einer anderen Ansicht,da kann man das Durchhängen des Tragseiles gut sehen. Hier ist mal das Foto.
Hier habe ich mal die Oberleitung für eine Tunnelausfahrt auf meiner Anlage dargestellt.Wenn man aus einer Schattenbahnhofsausfahrt,die das Lichtraum profiel einer E-Lok in der Höhe nicht zulässt,muß Abhilfe geschaffen werden. Da die Schattenbahnhofsausfahrt 7cm in der Höhe beträgt,mussten für die Stromabnehmer für die E-Loks eine Stromschiene gebaut werden. Die Stromschienen habe ich aus 2,5mm Schienenprofiel auf die Pertinaxplatten aufgelötet. Hier habe ich mal zwei Bilder von meinen Schattenbahnhofsausfahrt.
Ich habe heute mal in meinen Fotoarchiv mal gestöbert,und habe was für den Nachtbetrieb gefunden,und zwar ist das der Beleuchtete Schattenbahnhof von meiner Anlage "Wittenburg". Diese beiden Fotos gefielen mir sehr gut,denn ein Beleuchteten Abstellbahnhof werden wohl nur wenige Modellbahner haben. Die Beleuchtung habe ich mit einen 5m langen LED-Schlauch eingebaut.Nun könnt ihr mal schauen,und eure Meinung dazu geben.