da kann man eigentlich kaum etwas anderes unternehmen, als Basteln. Nach etwas weiterer Arbeit ist der drehbare Kran im Rohbau fertig, sogar eine (Schein-)Lampe ist diesmal schon dran:
Er wird noch von der Zange gehalten, die zum Spritzen erforderlich war. Das Ballastteil ist verschliffen, die Seilrolle mit Antrieb sind aus der Restekiste zusammengesuchte Spritzlingsreste und die Stützfüße ebenfalls aus Resteteilen zusammengebaut. Man kann erahnen, dass er drehbar ist, Gewißheit wird es beim Betrachten des zweiten Bildes. Die Zange greift an der drehbaren Lagerung an. Der Drehzapfen ist in einem kleinen Holzklotz mit passender Bohrung geführt. Das oben sichtbare Riffelblech hat eine Aussparung in der Größe des Kranfußes, der sich dann mitdreht, was aber kaum störend wirken dürfte. Von unten sieht der Kran damit so aus:
Mal sehen, welcher Kran nachher das Bw zieren wird. Erstmal die Restarbeiten und dann Probestellen.
ich habe heute mal mit den Kohlehunten weitergemacht. Im Rohbau sehen die so aus. Die Maße sind geschätzte aus den inetwa-Proportionen auf den Vorbild-Bildern, im PC umgesetzt und auf Karton ausgedruckt, ausgeschnitten, gefaltet und verklebt. In weiß das Probestück aus Papier:
das einzige fertige Bauteil ist der Spaten, alles andere sind Bastelmaterialien: - Grundplatte = 1mm-Sperrholz, Deckleiste dito - Eimer: passender Isolierschlauch und Cu-Lackdraht als Henkel - Axt und Spitzhacke: Stiel aus Holzresten, Köpfe aus Pappe - Aufhängehaken: Drahtreste - Beschriftung aus passendem Bild (google) verkleinert - Farbe
ich mal wieder, diesmal von der großen Anlage. Lange hat sich nicht viel Sichtbares getan, am heutigen Sonntag musste unser Bauleiter aus einem unerfindlichen Grund zum Bw. Und was entdeckt er dort? Chaos ohne Ende ... Die schon seit Monaten ausstehende Lieferung der Lokschuppentore scheint eingetroffen zu sein – und das ohne weitere Information! Die Arbeiten sind augenscheinlich durch die Lieferfirma nur halbherzig ausgeführt oder wegen nahendem Wochenende übereilt abgebrochen worden. Wenigstens ihr Werkzeug haben die Monteure mitgenommen. So steht der LKW mitten im Gelände, ein Torflügel hängt schon provisorisch, der andere lehnt an der Schuppenwand. Und wo ist die Dachrinne hin, die schon mal das Vordach zierte? Na denen muss ich erst mal Beine machen...
unsere Firma hat die Tore nochmal mitnehmen müssen, im die letzten Anpassarbeiten in der Werkstatt auszuführen. Dazu gehörte die Farbgebung und das Anbringen der verschiedenen Verschlussmechanismen. Dazu lieferte sie gleich ein Fertigungsfoto:
auch wenn heute Sonntag ist hat die Lieferfirma in Zusammenarbeit mit den Eisenbahnern es geschafft, die lange versprochenen Tore doch noch einzubauen und mit einer Lok die Profilfreiheit zu prüfen. In EP III hätte man die Planerfüllung als Begründung herangezogen, in EP V wäre es die Initiative des Museumsvereins. Der Firmenchef hat sich zur Übergabe soger in den Anzug geworfen und musste versprechen, die kleineren Restarbeiten zügig abzuschließen. Wenigstens wurde die Sicherungsstützen für die offenen Tore mit installiert und ob des neben dem Bw stattfindenden Zugverkehrs wurde der Sicherungszaun restauriert. Auch die Dachrinne ist wieder dran, man musste sie zum Einhängen der Tore abbauen, irgentwer hat wohl nicht genau Maß genommen. Einer der Heizer hat sich interessehalber einfach dazugesellt und lehnt lässig an der neuen Absperrung.
Ich habe noch ein paar Kleinigkeiten, die aber zumeist umsomehr aufhalten.
Die Szenerie am Lokschuppen ist soweit vervollständigt: - Der Eingang hat noch ein kleines Vordach erhalten und wird bei Dunkelheit beleuchtet. - zusätzlich gibt es an der Vorbauecke zum Gelände des Bw eine Außenlampe - Der Lsch und das Vordach haben Fallrohre bekommen, ersteres hat dazu den aus dem Stellwerks-Beitrag bekannten Bodeneinlauf, letzteres sieht man kaum, da hinter dem bahnseitigen Tor)
Außerdem sind hier ein paar winzige Kleinigkeiten dazugekommen, welche wohl?
...der Wasserkran nicht, dürfte bei dem Typ auch schwer einzubauen gehen. Die Drehung müsste über die dünne Stange erfolgen, deren Bedienelement (der Griff) sich direkt über dem Handrad für die Wasserfreigabe befindet. Falls die Lösung tauglich ist, überlege ich mir das Nachrüsten...
...wenn das Ding innen hohl ist, dann läßt sich das sicher mit einem Draht von unten realisieren. Hierzu könnte man den Kran nach der Biegung vom restlichen Gestänge trennen.
Die Türen vom Schuppen müssen natürlich auch noch per Servo auf und zu gehen...