Zitat von wknarf im Beitrag #37 es ging mir bei den DKW nicht darum, dass sie nicht vorbildgetreu zu verbauen sind. Ich mag nur die engen DKW von Tillig nicht besonders. Der Abzweigradius ist 484mm, passend zu den ganz engen Weichen.
es gibt doch die 85 391 Baeseler DKW mit r=1050mm!!
Zitat von wknarf im Beitrag #37 es ging mir bei den DKW nicht darum, dass sie nicht vorbildgetreu zu verbauen sind. Ich mag nur die engen DKW von Tillig nicht besonders. Der Abzweigradius ist 484mm, passend zu den ganz engen Weichen.
es gibt doch die 85 391 Baeseler DKW mit r=1050mm!!
das ist mir bewusst. Nur ist eine Baeseler DKW nichts für einen krumpeligen Nebenbahnendbahnhof. Und meiner Meinung nach bringt eine DWK anstelle der Weiche 4 betrieblich keinen Vorteil.
nachdem der Plan ja so super geworden ist, bin damit mehr als zufrieden, haben sich mir aber trotzdem noch Fragen gestellt:
- Orstgestellte Weichen(Umwerfhebel) oder vom Fahrdienstleiter am EG oder ein kleines Stellwerk? - bei den Anschlüssen Gleissperren? - Ausfahrsignale und Sperrsignale? - Fahrplan? Habe gestern bei meinem Freund das Holz für meine Modulkästen geordert.
Zitat von Vogtlandbahner im Beitrag #31Auch frage ich mich, hat so ein Bahnhof ein Stellwerk oder wird dies vom Fahrdienstleiter im Bahnhofsgebäudeanbau gestellt (...)?
mal so, mal anders. Das war nicht überall einheitlich, sondern hing sehr von den örtlichen Gegebenheiten ab (Entfernungen, Einsehbarkeit usw.). Tendentiell wäre es wohl häufiger ein im EG integriertes Stellwerk gewesen als ein freistehendes. Und viele der Weichen im Güterbereich und bei den Anschließern wären ohnehin ortsgestellt und nicht vom Stellwerk aus bedient gewesen.
das hilft mir schon sehr weiter, ich habe nämlich mein Empfangsgebäude mit Anbau für Fahrdienstleiter und Stellerei gebaut. dann ist das schon so richtig wie ich mir das dachte.
durch den halben Hosenträger hast Du Dir zwei weitere Gleissperren eingehandelt. Die ursprüngliche Planung mit 4 Weichen benötigt keine Gleissperren. Oder aus dem halben Hosenträger einen ganzen machen und dort dann eine Gleiswaage und Lademaß platzieren. Bei den vielen Anschließern sollte beides sicher irgendwo stehen.
Ich möchte mal noch einen etwas geänderten Entwurf in die Runde werfen.
- Zufahrt für die GA am Bhf von links kommen lassen -> entfällt der halbe Hosenträger (->> alternativ könnte das Gleis auch bis zu Kohlenhandel (KH) durchgezogen werden, quasi in der Straße im Bhf-Vorplatz eingelassen) - Gleis KH gerade weiter führen - 11, 12, 13 zu Hosenträger aufrüsten - Gleisabstand 1-2 für Bahnsteig vergrößern - Bhf-Gebäude nach recht verschieben, Platz für die GA - Freiladegleis zur Anlagenkante führen - event. bin ich immernoch für eine Verbindung 1-2 auf Höhe Weiche 3
Jeglicher Entwurf verspricht auf alle Fälle viel Rangierspaß! Ich würde nur aufpassen und nicht zu viele Nebengleise parallel führen. Lieber etwas auflockern.
Ich möchte mal noch einen etwas geänderten Entwurf in die Runde werfen.
- Zufahrt für die GA am Bhf von links kommen lassen -> entfällt der halbe Hosenträger (->> alternativ könnte das Gleis auch bis zu Kohlenhandel (KH) durchgezogen werden, quasi in der Straße im Bhf-Vorplatz eingelassen)
Das passt nicht: Der Bogen von der Einfahrweiche ist so eng, dass da keine Bogenweiche mehr hineinpasst. Der halbe Hosenträger hat auch betriebliche Gründe: Die Expressgut- und Stückgutwagen kommen laut Zugbildungsvorschrift genau hinter die Lok des Morgenzuges. Wenn der Zug angekommen ist, zieht die Lok mit dem oder den Wagen vor bis zum Ende von Gleis 1 und drückt die Wagen zurück zum Güterschuppen. Das Abholen abends erfolgt analog.
Zitat - Gleis KH gerade weiter führen
Das kann man machen. Ich denke bei Bahnhöfen aus dem 19. Jahrhundert immer an die preußischen Bahnhöfe, die bolzengerade waren. Und dort lagen die Gleise parallel, was mir gut gefällt.
Zitat - 11, 12, 13 zu Hosenträger aufrüsten
Das passt von der Länge her nicht. Wir müssen hier ja immer die Segmentgrenzen beachten und da ist nicht genug Platz für Hosenträger und Gleisstummel zum Umsetzen, ohne dass Weichen auf Segmentgrenzen liegen. Außerdem denke ich immer noch, dass die Sächsischen Staatsbahnen auf Nebenbahnhöfen mit Weichen eher sparsam waren.
Zitat - Gleisabstand 1-2 für Bahnsteig vergrößern
Das hatte @Waldi ja schon angeregt und ich bin nach einigem Nachdenken dazu gekommen, dass das eine gute Idee ist. Selbst für einen einseitigen Schüttbahnsteig ist der einfache Gleisabstand doch etwas knapp.
Zitat - Bhf-Gebäude nach recht verschieben, Platz für die GA
Das passt, wie ich oben geschrieben habe, nicht.
Zitat - Freiladegleis zur Anlagenkante führen
Kann man machen, nur kommt dort hinten in der Ecke keiner heran. Weder zum An- und Abkuppeln noch zum Wiedraufgleisen eines entgleisten Wagens.
Zitat - event. bin ich immernoch für eine Verbindung 1-2 auf Höhe Weiche 3
Da komme ich wieder mit meinem Argument, dass die "große Bahn" das aus Gründen der Sparsamkeit nicht gemacht hätte. Zumindest nicht in einem so kleinen Bahnhof. Ich kenne aus meiner norddeutschen Heimat einige kleine Bahnhöfe, die, vermutlich aus militärischen Gründen, knapp 500m lang waren. Und da musste dann die Lok des Nahgüterzuges halt auch den halben Kilometer um die Zug herum fahren, wenn der mal nicht richtig gereiht war...
Zitat Jeglicher Entwurf verspricht auf alle Fälle viel Rangierspaß!
Jepp. :-)
Zitat Ich würde nur aufpassen und nicht zu viele Nebengleise parallel führen. Lieber etwas auflockern.
Das ist sicher Geschmackssache und sieh aus der normalen Betrachtungsperspektive auch immer ganz anders aus als auf dem Gleisplan, wo wir genau von oben auf den Bahnhof schauen. Und dass Gleise beim Vorbild gerade waren und parallel lagen hatte auch Sicherheitsgründe: So konnte das Personal am ganzen Zug entlang schauen.
In der siebten Version des Gleisplanes ist jetzt der Abstand zwischen Gleis 1 und 2 größer, damit ein vernünftiger Bahnsteig dazwischen passt:
Zitat von wknarf im Beitrag #51Ein oder zwei G10 oder Gls + Lok passen auf die Weiche 13 (228mm) + Gleisstummel am Ende (~200mm) ganz bestimmt drauf.
sicher???????
das Güterschuppengleis ist über Weiche 12 angebunden. Also hast Du die Länge der Weiche 13 zusätzlich zur Verfügung, um einen Güterwagen von Gleis 1 abzuziehen und am Güterschuppen zuzustellen.
Zitat von wknarf im Beitrag #53Wenn der Zug angekommen ist, zieht die Lok mit dem oder den Wagen vor bis zum Ende von Gleis 1 und drückt die Wagen zurück zum Güterschuppen....
dort ist Weiche 13 und auf den 20 cm passt niemals eine Lok und ein GW
Weiche 13 ist nur zum Umsetzen einer Lok ohne Wagen. Und Weiche 13+200mm Gleis sind 428mm - das reicht m. E. für eine nebenbahnübliche Lok und 1-2 Wagen.
das Problem besteht darin, das der GS wahrscheinlich nur über Gl.1 kommend bedient werden kann. Über W13 und dem Stummel aus Gl.2/3 jedoch nur mit Lokomotiven bis zur max. Länge einer V60 oder BR91 erfolgen kann und einem Wagen in Länge eines G10. Selbst das ist schon knapp. Betrieblich würde ich diese Einschränkung als hinderlich empfinden. Über den geplanten Tfz-Einsatz wurde ja überhaupt noch nicht geredet. Nur über die angedachte Epoche.
Desweiteren würde ich den angedachten bzw. erwähnten Bahnsteig an Gl.2 weglassen. Das ist ein Endbahnhof einer Nebenbahn und kein Hotspot für den Reiseverkehr. Gl.2 würde eher gebraucht werden als Sammelgleis für Güterwagen bei den zahlreichen Verkehrskunden. Bzw. max. als Einfahrgleis für reine Güterzüge. Gl.3 wäre dann die Umfahrmöglichkeit gegeben. Nebenbei, die ursprüngliche Variante mit den beiden Weichenverbindungen zum GS und Kohlehandel würde ich interessanter finden. Zumal betrieblich eine kleine Umfahrmöglichkeit bestehen würde.
nachdem ich heute alles nochmal durchgelesen habe muß ich mich entschuldigen, ich hatte eigentlich zu wenig Info gegeben. Trotzdem ist der Plan so genial und für mich eigentlich super.....Dank an alle besonders an Frank.
So nun mal ne kurze Abhandlung über das was ich vorhabe....
Topographie und Streckenverlauf Die fiktive Stadt „Neu Kloster/ Lausitz“ (Nowy Klasztor/Łużyce) liegt 20 Kilometer östlich von Cottbus an der Lausitzer Neiße. Hier befinden wir uns im Lausitzer Teichgebiet einem flachen, ebenen Gelände mit sumpfigen Wiesen und vielen Kiefern- und Birkenwäldern. Der Bahnhof hat einen zweigleisigen Personenbahnhof der als Kopfbahnhof endet. Außerdem eine BW-Einsatzstelle des BW Cottbus mit zwei einständigen Lokschuppen, dazwischen der Wasserturm, außerdem hat er einige Verschiebegleise und verschiedenen Güteranschlüsse (VEB Tuchwerke Cottbus, Betriebsteil Neu Kloster und VEB Galvanische Werke Cottbus, Betriebsteil Neu Kloster)und neben dem Personenbahnhof ist ein Gütergleis mit Güterschuppen und der VEB Kohlehandel. Die Strecke ist eine eingleisige Hauptbahn mit Nebenbahncharakter. Die Bahnlinie verläuft eben in einem Bogen, nachdem Sie über eine Brücke das Tal der „Malxe“ mit der Tannenmühle überfahren hat (hier wird es bei mir zu Hause in den Fiddle Yard gehen), verzweigt sich nach Rechts am Abzweig „Neu Kloster“ (dieses Teil baue ich noch) in Richtung VR Polen leicht ansteigend nach Tuplice/Polen ( baut ein Freund) parallel zur Hauptstrecke nach Cottbus. Die Bahnlinie Richtung Cottbus (Chosebuz) benutzt die gleiche Trasse bis Abzweig Neu Kloster, von wo Sie weiter ebenerdig zu dem Industriestandort Heinrichsdorf führt (diesen baut ein anderer Freund).In Heinrichsdorf ist eine Haltestelle und ein viergleisiger Verschiebebahnhof mit entsprechenden Industriegleisanschlüssen vorhanden ( VEB Minol Kraftstoffe, VEB Volltuchwerke Cottbus- Betriebszweig Heinrichsdorf, VEB Hartsteinwerke Heinrichsdorf, VEB Kohlehandel). Die Strecke führt weiter über Hundsgrün nach Cottbus.
Soweit,so gut.....
Zitat 600mm: Über den geplanten Tfz-Einsatz wurde ja überhaupt noch nicht geredet. Nur über die angedachte Epoche. Tfz-Einsatz: Baureihen 52, 93 (preuß.T 14.1), 65.10 , 83.10, 38 (preuß.P8), V 100 und verschiedene Traditionsloks der DR wie und der VES-M Halle. Außerdem poln. TY 2, Tkt 2 Tkt 48 und Diesellokomotiven SP/SM 42, SP 45
@Wolf: Schönen Dank für die Geschichte und die Beschreibung des Ortes Neu Kloster. Und auch Deine Angaben zum Fahrzeugeinsatz sind hilfreich.
Ich habe auf Eure Hinweise hin nochmal daran gearbeitet, die Länge des Gleises zum Umsetzen hinter der Weiche 13 zu verlängern. Dazu habe ich den halben Hosenträger eine Weichenlänge (228mm) nach links verschoben und zwischen den Weichen 12 und 13 ein kleines Stück Bogen (r=866, 2°) eingesetzt (s. Ausschnitt). Jetzt ist der Gleisstummel hinter der Weiche 13 237mm lang. Das reicht für die 93, die 212, die 38, ist aber noch ein bisschen knapp für eine 52:
Der Ausschnitt zeigt die kurzen 2° Bögen, die auf der einen Seite dafür sorgen, dass der Abstand zwischen Gleis 1 und Gleis 2 groß genug für einen Bahnsteig bleibt und auf der anderen Seite das Gleisstück am Ende von Gleis 1 nochmal ein paar Zentimeter länger ist.