Zitat von Stefan Oberherr im Beitrag #18Was ist schlussendlich dabei raus gekommen?
derzeit noch nichts abschließend-endgültiges. Ich habe in der letzten Zeit einerseits etliche Varianten des gleichen Grundkonzepts ausprobiert und nebenbei immer wieder mit ganz anderen Ideen rumgemacht, unter anderem auch basierend auf dem Gleisplan, den Martin verlinkt hat - der gefiel mir nämlich auch gut. Leider fehlten da aber am Ende dann doch wieder die entscheidenden paar Zentimeter, als dass sich das in meiner Räumlichkeit realisieren ließe. Letztlich bin ich immer wieder beim ursprünglichen Grundkonzept gelandet und habe daran weiter rumoptimiert.
Jetzt habe ich eine Version davon, die soweit alles kann, was im "Pflichtenheft" stand, und die mir bisher auch nach mehreren Wochen immer noch sehr gut gefällt. Wenn ich die Betriebsmöglichkeiten im Kopf durchspiele, bekomme ich glänzende Augen. Zuglänge bis 2,50 m wäre möglich, das reicht immerhin für sieben maßstäbliche 26,4 m-Wagen plus eine lange Lok wie eine 01 oder 01.10. Dazu ein kleiner, aber recht funktionaler Güterbahnhof mit Freilade-, Rampen und Güterschuppengleis, wo man rangieren kann, bis der Arzt kommt. Und ein kleines Bw mit Drehscheibe, 2-ständigem Lokschuppen, Verwaltung, separater Lokwerkstatt und natürlich dem vollständigen Behandlungsgedöns in logistisch einigermaßen sinnvoller Anordnung. Sieht momentan so aus:
Momentan kann ich mit dem Bau leider nicht beginnen, ich muss erst meine Augen-OP hinter mich bringen, vorher hat das wenig Sinn. Aber wenn es denn losgehen kann, dann denke ich, wird das in die Richtung gehen.
Allerdings ist das viel Gleis und entsprechend wenig Platz für landschaftliche Gestaltung drumherum. Schon irgendwie eine Gleiswüste. Alles bekommt man auf dem kleinen Raum eben nicht unter. Im Zweifelsfall sind mir persönlich ein paar spannende Betriebsmöglichkeiten wichtiger als reichlich Feld, Wald und Wiese, und für richtig Strecke reicht die Länge ohnehin nicht. Das Umfeld wird hier nur angedeutet werden können.
Zitat von Stefan Oberherr im Beitrag #18Ich habe aber noch kein Rollmaterial und da es eine Nebenstrecke ist, werden die "dicken Dinger" wohl im Geschäft bleiben.
Meinst du, du hälst das durch? Irgendwann wird dich doch was jucken. Man muss sicher keinen Rheingold über die Nebenbahn jagen, aber ich würde schon darauf achten, dass die Mindestradien in Gleisen, wo man unbedingt drüber muss, auch für etwas größere Fahrzeuge gängig sind. Sonst ärgerst dich am Ende nur, wenn die beim Vorbild durchaus nebenbahntaugliche 50er auf deiner Nebenbahn einfach nicht fahren kann, weil sie nicht um die eine R2-Ecke kommt. Da würde ich mich nicht unnötig von vorneherein einschränken.
Zitat von Ulf325 im Beitrag #19ich bin mal so frei und zeige meine Anlage, Grundfläche 360x130:
Ulf, gefällt mir sehr gut und die Bilder geben mir einen Eindruck, was noch vor mir liegt. Und für deine Anlage - Daumen hoch!
Zitat von Rüm Hart im Beitrag #20Stefan, schau Dir mal DAS HIER an. Nur so als Denkanregung.
Manfred, danke für den Link. Ist mir dann aber zu viel Bahnhof und zu wenig drumherum.
Zitat von Zwei-Takt im Beitrag #21Im Zweifelsfall sind mir persönlich ein paar spannende Betriebsmöglichkeiten wichtiger als reichlich Feld, Wald und Wiese,
Andreas, der Plan sieht gut aus. Ich habe schließlich das selbe Dilemma. Auf der einen Seite will man sich nicht die ganze Anlage mit Gleisen voll pflastern und auf der anderen Seite möchte man natürlich soviel Modellbahn, wie möglich. Der Platz ist das k.o. Kriterium. Habe hier einen interessanten Bericht über Maßstäblichkeit gelesen und das es nicht geht, wenn man mal normale Platzverhältnisse berücksichtigt. Schön ist, was gefällt und Geschmäcker sind unterschiedlich.
Ich habe mittlerweile die Radien angepasst und bin jetzt bei 360 x 145 cm, d.h. es wächst. Ich bastel erstmal an der Version weiter und da ich eh umziehen muss, werde ich eine Bleibe mit entsprechendem Platz suchen. Die Rahmenkonstruktion wird in drei Teilen erfolgen, damit ich im Notfall die Anlage nochmal transportieren kann und nicht abreißen muss. Sobald ich die nächste Evolutionsstufe fertig habe, frage ich gerne nochmal nach eurem fachmännischen Rat.
Wünsche euch eine tolle Woche!
Herzliche Grüße Stefan
Herzliche Grüße Stefan
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
HAllo Zusammen Manfreds Idee hat was... Statt der Prellböcke einen Spiegel und den Beginn einer grossen Bahnhofshalle (Joswood hat Bhf Altona...) aber nur so 15cm oder so. Das wäre spannend und als Konzept auch mit anderen Gleissystemen oder so denkbar.
Rolf Knipper hat sowas Ähnliches mal in einer der ersten MIBA Spezial vorgestellt. Genauer: in MIBA Spezial 8 "Bahnhof!". Er hatte nur das Gleisvorfeld dargestellt und es am Rand der Anlage in eine Bahnhofshalle münden lassen, in der die Gleise sofort scharf rechts abbogen. Das war von außen aber nicht zu erkennen.
Ah ... hab grad was gefunden: Leseprobe MIBA Spezial 8. Auf dem Titelbild wird es schon gezeigt, und die Leseprobe reicht glücklicherweise genau für den entscheidenden Artikel . Siehe Titelfoto, Foto auf S. 6 und Gleisplan S. 8.
die Idee mit dem Gleisvorfeld ist sensationell aber auch hier ist die Anlage über 5 m lang und in der Tiefe hast du den Schattenbahnhof. Mit Sicherheit genial, wenn du unter einer Dachschräge etwas bauen möchtest. Man kann es drehen, wie man will es passt einfach nicht in meine Platzverhältnisse. 3,60 m Anlage sind mal gerade drei Fußballfelder im richtigen Leben und da wird es schon schwer etwas halbwegs maßstabgerechtes hineinzubauen.
Meine neuste Kreation sieht wie folgt aus. Mittelgroßer Kopfbahnhof mit Betriebswerk und kleinem Güterumschlag. Ich denke, das ist halbwegs realistisch. Das Ganze in Epoche III, so 1950 - 1960 ungefähr. Die Anlagengröße ist mittlerweile auf 360 x 145 cm gewachsen aber mit Radien in allen Bereichen die jeglichen Zugverkehr zulassen. Der Unterbau wird in drei Segmente aufgeteilt, so dass ich in der Lage bin, mit ein bisschen Aufwand, die Anlage zu transportieren (man weiß ja nie).
Hier mal der aktuelle Stand für die Hauptebene mit Nummerierung der Gleise. Den Gleisplan findet ihr in meiner Bildergalerie.
ich finde bei deinem Entwurf die S-Bögen in den Bahnhofsgleisen nicht so überzeugend. Ich würde versuchen, das eher so zu legen, dass die Gleise nur in eine Richtung gebogen sind (wenn überhaupt). Oder zumindest die Radien dort sehr viel großzügiger planen. So, mit dem "S", wirkt's auf mich irgendwie etwas unnatürlich.
Ein großzügiger Bogen im Bhf sieht schön aus und ist auch vorbildgerecht, im Bahnhof solltest du aber auf jeden Fall auch daran denken, dass da mal was ankuppeln soll.
Sonst kann ich ja schlecht meckern, wo's doch meinem Entwurf so nahe kommt
Mir fallen dazu zwei sehr unterschiedliche Kommentare ein.
a. Das kleinen Empfangsgebäude ist angebracht weil der Ort ein lausig kleines Kaff ist. Dann reicht das Gleis für den Schienenbus völlig aus. Da will sonst sowieso niemand hin. Das Wartungskosten der fünf DKW fressen den komplettem Umsatz des Schienenbus und der zwei G Wagen pro Woche auf. Drehscheibe und Lokschuppen sind völlig überflüssig.
b. Das winzige Empfangsgebäude ist ein peinlicher Zeichenfehler. Die umfangreichen Gleisanlagen passen zu einer nicht so kleinen Stadt. Mindestens Kreisstadt etc. ist angesagt. Die Gleise sind zwar alle zu kurz aber das ist die kaum zu vermeidende "Schrumpfpest" von uns Modellbahnern.. ;-) Alle so schön grünen Flächen werden massiv mit städtischen Gebäuden überbaut. Zwei Bäume sind das Maximum.
Zwei Extreme völlig überspitzt formuliert, wohin tendierst Du?
eine ahnliche Fragestellung wurde hier schon einmal vor ein paar Monaten diskutiert: Erste Planungs-Gehversuche - Verbesserungsvorschläge erwünscht. Unter anderem wurden Drehscheiben, Doppelausfahrten u.v.m. eingearbeitet. Die Platzverhaeltnisse sind den deinen sehr aehnlich. Ich persoenlich wuerde mich von der 26-m-Drehscheibe verabschieden, das BW kompakt halten und das ganze ein bisschen "dekomprimieren". Leg eine Paradestrecke in den Vordergrund, von der die Nebenbahn abzweigt, und mach Betrieb letztlich im Endbf. Dann koennen der Rheingold und schwerste Gueterzuege rollen, ohne dass sie im Endbf fehl am Platze wirken.
Hallo Stefan Du hast 5 (!!) DKW verbaut. Versuche die Zahl zu reduzieren. Das waren im Original sehr teure Weichen... Gleis 6&7 kannst Du über eine Weiche zusammenfassen und so eine oder zwei DKW einsparen wenn Du noch etwas schiebst. Roco baut (oder hat gebaut) eine kleinere Drehscheibe. Welches Gleissystem verwendest Du? Bei den DKW habe ich Bedenken, wenn die nicht perfekt verdrahtet sind. Vorallem, was die Zungen angeht. LG, Axel
Zitat von Zwei-Takt im Beitrag #26ich finde bei deinem Entwurf die S-Bögen in den Bahnhofsgleisen nicht so überzeugend.
Hallo Andreas! Stimmt! Macht mir auch noch Kopfschmerzen. Ich werde mal versuchen die S-Bögen zu eliminieren. Danke!
Zitat von Reinhard Peters im Beitrag #27Zwei Extreme völlig überspitzt formuliert, wohin tendierst Du?
Hallo Reinhard! Eindeutig zu c. Wie gesagt, die Gebäude sind nur exemplarisch. Zur Zeit geht es vorrangig um den Gleisplan und die Story dahinter.
Zitat von croquy im Beitrag #28Leg eine Paradestrecke in den Vordergrund, von der die Nebenbahn abzweigt, und mach Betrieb letztlich im Endbf.
Hallo Patrick! Das ist definitiv eine Überlegung wert. Ich muss mal schauen, wie ich das realisiert bekomme. Danke!
Zitat von Axel-T im Beitrag #29Welches Gleissystem verwendest Du?
Hallo Axel! Gleissystem ist Roco Line ohne Bettung. Bzgl. der DKW, da ich den Bahnhof eh nochmal überarbeiten werde, wird mit Sicherheit noch etwas raus fallen.
Danke euch für euren Input. An den nächsten Abenden kommt jedenfalls keine Langeweile auf. Ich melde mich mit dem nächsten Versuch.
Euch ein schönes Wochenende.
Herzliche Grüße Stefan
Herzliche Grüße Stefan
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
einige Tage sind ins Land gegangen und nach intensiver Recherche zum Thema Gleisplan, bin ich auf einen wirklich sehr schönen und passenden Gleisplan gestoßen. Gefunden habe ich ihn im MIBA Heft "Rolf Knippers schönste Anlagen-Entwürfe". Seite 80, Bahnhof Walthersdorf als H0-Anlage.
Die Anlage ist jetzt 397 x 128 cm groß und passt in den dafür vorgesehen Raum. Hinter dem Bahnhof habe ich noch ca. 48 cm Platz, damit ich an die beiden kleinen Schattenbahnhöfe komme.
Was meint ihr?
Herzlichen Grüße Stefan |addpics|si4-8-be39.png,si4-9-ba14.png,si4-a-5068.png|/addpics|
Stefan Oberherr
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Hallo Stefan Der Plan ist schon ziemlich gut und man kann da sicher Spass haben. Wenn die Admins sehen, dass Du ein Bild von der Miba gemacht hast, werden sie zwar keine Freude haben, aber das tut dem Plan keinen Abbruch. Statt dem Sägewerk könnte es auch ein Steinbruch oder kleines Bergwerk mit Loorenbahn zum Bahnhof sein. Und Du hast zwei Möglichkeiten zu Erweitern oder z.B. Module anzudocken.
Ausserdem finde ich die Form gut. Das ist keine "simple Platte" sondern da geht es um Betrieb. Personen und Güterzüge können fahren. Nebenbahn eben...
Willst Du jetzt noch eine Geschichte erfinden, wo das z.B. bei Dir in der Gegend stattfindet oder gleich anfangen?
Suche mal in Google nach "Spantenbauweise Modellbahn" und schau Dir die Bilder an. Die Bauweise fordert zwar etwas "Nachdenken", aber man bekommt dann schon was Gutes hin. Und - wenn die Gleise liegen, kann man gut testen bevor die Landschaft drauf kommt. Vorallem, wenn man Belegtmelder und sowas einbauen will.
Moien! (Allgemeine Luxemburger Grußformel - zu jeder Tageszeit )
Zitat von Axel-T im Beitrag #32Wenn die Admins sehen, dass Du ein Bild von der Miba gemacht hast, werden sie zwar keine Freude haben, aber das tut dem Plan keinen Abbruch.
Hallo Axel, immerhin habe ich das Heft (und andere) gekauft. Das Bild eingescannt und in Anyrail als Schablone hinterlegt. Ich verstehe nicht, warum das ein Problem sein sollte. Die Geschichte habe ich noch nicht, aber ich bin froh, dass ich etwas realitätsnahes habe und ich mir einen betrieblichen Ablauf ausdenken kann, der Sinn macht. Bzgl. Rahmen und Spanten warte ich noch auf Literatur, wobei klar ist, das es drei Segmente werden, d.h. Rahmen mit Spanten. Es muss transportabel sein.
Zitat von Rüm Hart im Beitrag #33Aber er muss DIR gefallen, nicht uns smilee]
Hallo Manfred, das stimmt. Und der Plan gefällt mir sehr gut. Er ist aber auch das Resultat von diesem Threat. Ansonsten wäre es wahrscheinlich die zweigleisige Paradestrecke mit Nebenbahn und Drehscheibe geworden auf einer viel zu kleinen Anlage mit zu kleinen Radien und zu starken Steigungen.
Ich finde der jetzige Plan ist weder zu klein, noch zu groß. Es sollte ja eine Anlage für den Wiedereinstieg ins Thema sein. Eine gewisse Komplexität ist gegeben, aber eben kein Mamutprojekt, dass noch in 15 Jahren auf die Fertigstellung wartet. Parallel lese ich mich noch in das Thema digitale Steuerung ein.
Nochmals Danke für euren Input.
Herzliche Grüße Stefan
Herzliche Grüße Stefan
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
Hallo Axel, immerhin habe ich das Heft (und andere) gekauft. Das Bild eingescannt und in Anyrail als Schablone hinterlegt. Ich verstehe nicht, warum das ein Problem sein sollte.
Das schützt aber nicht vor Copyrights! Und dann auch noch mit Beschreibung.
Hallo Stefan Copyrightverletzung gelten für alle Arten der "ungenehmigten Vervielfältigungen". EU Recht...
Es geht auch gar nicht darum, dass Du das als Anregung verwendest... es ist "nur" nicht erlaubt die beiden Bilder zu posten. Aber egal ich bin nicht Admin, sondern wollte nur den Hinweis geben.
Im PDF sollte es meiner Meinung nach kein Problem sein, weil Du damit Deinen Entwurf "verdeutlicht".
Also - eigentlich alles gut. Wie geht es jetzt weiter? Geschichte bauen oder Anlage bauen?
Sodele, jetzt hatte ich mal Zeit, mich mit Stefans Planung auseinanderzusetzen. Der Gleisplan aus der Miba ist sehr interessant, allerding scheint es mir unrealistisch, dass dieser Plan auf 397 cm Plattenlaenge noch umzusetzen waere. Abgesehen davon, dass die Kreuzung der beiden ausfuehrenden Strecken mittels Bruecke sinnfrei ist, da die Gleisplaner beim Vorbild die Strecke der Innenkurve tiefer gelegt haetten als die der Aussuenkurve, um eine kostspieleige niveauungleiche Kreuzung zu vermeiden, ist dieser (optisch sicher reizvolle) Punkt im Modell schwer umzusetzen. Die Modellbahn muesste hier mindestens auf einem Gleis 4 cm klettern, auf dem anderen 4 cm ins Tal fahren, damit eine Kreuzung moeglich wird (und das ist knapp gerechnet). Wenn man dafuer 1 m Strecke ansetzt, ist das schon wenig. Da dann auch noch eine 180-Grad-Kehre noetig ist (die Platte ist ja zu Ende), vergeudet man mindestens 150 cm, die dann im Bf an Gleislaenge fehlen. Anschliessend laeufen die Strecken zur ANlagenvorderkante, wo sie "im Schatten" Kopf machen. Da man bestensfalls wenige cm unter dem Nivea des sichtbaren Bf herauskommt (eine Strecke ist ja erstmal gestiegen!), ist der "Schattenbahnhof" nahezu niveagleich zur ANlage. Das wuerde einen Ueberbau (Berg, Industriebauten o.Ae.) erforderlich machen, der dann aleerdings dem Modellbahner die SIcht auf die Anlage nimmt. Alles nicht so optimal, leider...
Ich habe mich also hingesetzt und mal umeinandergeplant. Die Problematik, vor der Stefan steht, ist ja alles andere als neu und wer schon andere Posts von mir gelesen hat, weiss, was jetzt kommt. Genau,...
...Rauenstein (Thuer.).
Ich habe mit AnyRail auf einer virtuellen Flaeche von 397 cm x 130 cm geplant; das Gleissystem ist Roco Line mit Bettung. Der Originalgleisplan wurde modifiziert, um den Platzverhaeltnissen gerecht zu werden. Der Schwenk des Stumpfgleises am Bahnhofsende wurde gespiegelt und ein Fluss geplant, um diesen Umstand logisch erklaeren zu koennen. Vom Fluss wird ein Kanal abgezweigt, der ein Saegewerk mit Wasserenergie beliefert. Wer will, koennte vom Saegewerk eine Feldbahn zur Ladestrasse laufen lassen, aber das wir dann schon recht voll auf der Platte. Ich habe vergessen, die Bahnsteige einzuzueichnen, hatte aber an zwei Bahnsteige plus einem Behelfsbahnsteig unmittelbar vor dem EG gedacht. Das ganz noerdlich liegende Gleis dient nur zum Umsetzen. Da noch PLatz war, habe ich einen Lokschuppen mit eingeplant. Rauenstein hatte vor langer Zeit mal einen und sogar eine Drehscheibe, aber das waere nun wirklich zu viel auf dem Platz, der zur Verfuegung steht.
Beide Strecken muessen abfallen, um zum Schattenbf zu kommen, dementsprechend ist es dem Modellbauer ueberlassen, durch Bastelkunst die Strecken voneinander abzuheben, obwohl sie schlussendlich nahezu parallel verlaufen. Der kleinste Radius im sichtbaren bereich ist Roco R4, im verdeckten Bereich ist's R3. Die groesste Steigung betraegt 3,1% - gerade noch vertretbar. Wenn man den Schattenbf deutlich tiefer legen wollte, muesste man links einen Wendel anstatt einer 180-Grad-Kehre einplanen, dann waere aber ein klein wenig mehr Plattentiefe erforderlich.