Au, das ist ein schlimmer Anblick... hab ich garnicht mitbekommen!
Wahrscheinlich hat die Lok die nicht passenden Andreaskreuze erkannt und sich auf diese Weise geweigert, weiter zu fahren :-)))
Spaß beiseite: Mit hat sehr gefallen, dass Ihr einen sicht- und erkennbaren Fortschritt mitgebracht habt. Da euer Abzweig nach wie vor für ein solches Arrangement unverzichtbar ist, ist euch auch weiterhin die ganze Aufmerksamkeit und Wertschätzung sicher, wenn sich auf diesem Modul etwas fortentwickelt. Außerdem werden die schönen Signale dann auch ernst genommen und befolgt... wobei... das war ja noch nie eine Frage, nicht wahr?
Es geht voran, wenn auch in kleinen Schritten. Neben einigen kleineren Arbeiten welche jetzt nicht unbedingt zeigenswert sind wurde heute (bzw. gestern) ein Problem angegangen, dass bei uns zum ersten Mal beim Wintertreff 2016 in Blankenburg beschäftigt hat: Der beschädigungsfreie Transport (und auch Lagerung) der Signale. Auf Dauer ist so ein Provisorium aus einem Karton mit Luftpolsterfolie nämlich nicht der Weisheit letzte Schuss. Daher haben wir heute mal etwas gebastelt:
Die eingeklebten Holzleisten und der Styropor zur Fixierung müssen jetzt nur noch komplett trocken, und dann sinkt die Signalbeschädigungsquote je Treffen von 1 hoffentlich auf 0. Ach so, die Hl-Vorsignale sind neu, müssen aber noch verkabelt werden.
wow, tolle Kiste! Extrem interessant finde ich die Verwendung von Hl Vorsignalen in Kombination mit HV Signalen. Gab es sowas eigentlich? Und warum drei Vorsignale für zwei Hauptsignale? Oder kommt noch eins hinzu von der spitzen Seite aus gesehen?
Formvorsignale gab es auch. Aber insbesondere als Einfahrvorsignale (-> lange Seilzuglängen) waren in der späten DR-Zeit häufig Hl-Vorsignale zu beobachten.
Die DR hatte großen Personalmangel und um Frauen als Fdl einsetzen zu können, mußten die körperlichen Belastungen gesenkt werden. Durch die langen Seilzuglängen war zum stellen der Einfahrsignale inklusive Vorsignal teilweise großer Kraftaufwand notwendig. Weiterhin hatte die DRG es auf einigen Strecken nicht geschafft die Vorsignale mit dem für Hp2 notwendigen Zusatzflügel auszurüsten. Für die DR war es preiswerter entsprechende Lichtsignale aufzustellen als neue mechansiche Vorsignale anzufertigen. Weiterhin vereinfachte es das Signalbild für Tf, weil ein blinkendes gelbes Licht für "V/max 40/60 erwarten" ist eindeutiger als "grün/gelb". Es gab zur Wende bei der DR nur noch sehr wenige Bahnhöfe mit reinrassiger Signalisierung durch mechanische Signale. Dies waren fast alle auch elektromechanische Stellwerke.
Zitat von Dominik B im Beitrag #83Und warum drei Vorsignale für zwei Hauptsignale? Oder kommt noch eins hinzu von der spitzen Seite aus gesehen?
Das dritte Signal gibt es doch schon längst. Wärst zu mal beim Wintertreffen gewesen, da hättest du es live und in Aktion sehen können.
Warum es auf dem Bild nicht drauf ist lässt sich ganz einfach erklären (ich wollte es eigentlich auch dazu schreiben, hatte es aber vergessen): Dieses Signal ist ein Viessmann 4502. Es besitzt eine relativ lange Bodenplatte, welche über den Träger hinausreicht. Um dieses Signal in den Koffer legen zu können muss die erst noch gekürzt werden.
unglaublich aber wahr, es hat sich wieder mal ein bisschen was getan. Micha hat dieses Wochenende bei uns Station gemacht und dafür gesorgt, dass mal etwas passiert :D Wir konnten einige alte Fehler beseitigen (unsauberer Modulübergang, "Kartoffelacker", ... ), die vier 50cm-Module fahrfertig machen, einiges an Farbe und Dreck auf die Module bringen, die Gleise schottern und auch einen Großteil dem ersten Begrasungsvorgang unterziehen.
Anbei noch zwei schnelle Handyfotos zur kurzen Übersicht.
Auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Micha fürs unter die Arme greifen ;)
schön, dass es am Abzweig weiter gegangen ist und er immer ansehnlicher wird. Ist natürlich auch ein feiner Zug von Micha, dass er so tatkräftig die Forumbahner beim Modulbau unterstützt.
leider wieder ausgebaut werden. Schade eigentlich, denn beim Bau haben wir uns doch so viel Mühe gegeben
Es gibt allerdings auch eine sichtbare Neuerungen. Eigentlich sogar Zwei.
1. Wir haben einige Schienenprofile mit brauner Farbe gealtert. Und wie ich heute früh beim Zusammenpacken gemerkt habe dummerweise andere vergessen.
2. Die Weichenlaterne wurde ersetzt. Die neue stammt von Gehlhaar (die alte war Weinert). So schaute die alte zum Schluss aus:
Zum Einbau musste 4 mm tief Platz für die Mechanik geschaffen werden. Natürlich ist genau dort wo die Laterne hin muss massiv Holz drunter. Zum Glück hat Jens einiges an Spezialwerkzeug, sonst wäre das wohl nicht gegangen. Aber auch so war das ganze Aufgrund der Nähe zur Stellschwelle eine extrem heikle Angelegenheit.
Hier ist schon Platz geschaffen. Die Schwarze Farbe weil ich absolut sichergehen wollte dass kein Holz durchscheint. Wie man auf dem folgende Bild sieht wäre es nicht nötig gewesen.
Und das hier ist unmittelbar nach dem Einschottern. Die Feuchtigkeit stammt noch vom Netzmittel und dem Schotterkleber. Die Laterne dreht sich nun mit jeder Weichenstellung. Bis Freitag werde ich nun noch eine LED besorgen und in dem Loch montieren, dann kann die Laterne sich nicht nur drehen, sondern leuchtet dann auch. Womit wieder in Teilziel reicht wäre.
An dieser Stelle gestern Vielen Dank an Micha für die schnelle Hilfe per WhatsApp gestern!
geht mal bitte vorsichtig mit einer kleinen Zangen an die Schienenverbinder und justiert den rechten/drückt diesen zusammen, sonst legt das EBA die Strecke wegen "abgängigem Oberbau" still.
Für die PG Planung wäre es interessant zu wissen: Sind die Kabellängen der Signale ausreichend, um den Abzweig an einen Bahnhof anzuschließen? Die einzig sinnvolle Reihenfolge ist:
x-beliebiges Modul mit Wattenscheider Schacht -> Bahnhof -> Abzweig, wobei der Schacht vor dem Abzweig nicht genutzt wird bzw. idealerweißer das "Baby-Modul" mit dem Schacht garnicht verbaut wird.
Hat das "Babymodul" auf beiden Seiten den Standardanschluss? Ist das Kabel vom Bedienpult lang genug, damit man es näher an den Bahnhof setzen kann?
Zitat von Erzgebirgsnebenbahner im Beitrag #95Hat das "Babymodul" auf beiden Seiten den Standardanschluss?
Was verstehst du unter Standardanschluss?
Zitat von Erzgebirgsnebenbahner im Beitrag #95Ist das Kabel vom Bedienpult lang genug, damit man es näher an den Bahnhof setzen kann?
Aktuell Nein. Es wäre prinzipiell nicht unmöglich diese zu verlängern, aber da die Weiche am Modul selber gestellt wird ist der Nutzen einer solchen Anordnung begrenzt.
Na Martin - dann muss die Weiche eben noch einen Servoantrieb bekommen...
LG Bruchi alias Daniel.
arbeitet bei der Railmaint in Delitzsch und in der Freizeit versucht er sich an der heimischen CNC-Fräse zum Modellfliegen oder Eisenbahn spielen bleibt keine Zeit mehr übrig... derzeitiges Projekt im Job: Nachrüstung BMA/BBA an den C1 Fahrzeugen der Münchner U-Bahn
"Hat das "Babymodul" auf beiden Seiten den Standardanschluss?"
ja alle 4 Stück (in Arbeit befindliche) Module sind natürlich normgerecht ausgeführt und können beliebig getauscht werden... Baulänge 52cm und mit Beinhaltern Soll ja irgendwann auch mal etwas Abwechselung bei der Einreihung geben.
PS: 3 Module sind für VS und 1 x wird für das Einfahrtsignal benötigt. Gruß Jens
Tatsächlich ging es bei mir über die Feiertage mal wieder etwas weiter am Abzweig. Der Abzweig lagert aktuell zwar bei Martin, aber es gibt ja noch sonst was zu tun...
Lange habe ich mich gedrückt vor dem Bau des Stellwerkes. Gemeinschaftlich wurde in unserer 3er Gruppe entschieden ein kleines flaches Stellwerk zu bauen, wie immer bei unserem Abzweig nicht ganz exakt, sondern eher "in Anlehnung an..." hier das das W1 in Herzberg.
Als Basis habe ich Auhagen Platten und die üblichen KS Platten und Profile genutzt, die Platten hatte ich schon länger im Auge mal damit etwas zu bauen.
Um noch Inneneinrichtung zu montieren und vor allem die Umgebung gut modellieren und begrasen zu können, habe ich den Sockel extra gebaut. Dieser ist später noch maximal zur Hälfte sichtbar. Das Ganze wird noch entsprechend verputzt und das sichtbare Mauerwerk wahrscheinlich eher in Ocker gefärbt.