Ich habe ein schwerwiegendes Osterproblem mit meiner PIKO BR 102 (52544) mit Sound:
Ich habe die Lok ganz frisch am Donnerstag aus dem Laden geholt und zu Hause probegefahren. Und was soll ich sagen, die Fahreigenschaften sind eine Katastrophe! Sie fährt relativ ordentlich an, dann drehe ich den Fahrregler langsam weiter auf . Es passiert erstmal nichts, bis sie dann einen Satz macht und deutlich schneller weiterfährt. Und umgekehrt genauso. Ich drehe den Regler langsam runter und nach einer gewissen Zeit ohne Reaktion verringert sie ruckartig die Geschwindigkeit. Zum Teil hält sie die Geschwindigkeit konstant, obwohl ich den Regler bis genau vor den Nullpunkt drehe und bleibt dann abrupt stehen, wenn ich den Reglern dann tatsächlich auf Null drehe. Die Lok ist ja ab Werk Original mit einem Sounddecoder ausgerüstet, ich habe nichts dran gedreht. Und ich benutze die Roco-Multimaus. Bei allen anderen Loks gibt es keine Probleme. Und nun das Beste: Ich habe gestern die Lok umgetauscht. Und die Neue macht genau das Gleiche! Sie fährt wie eine 40 Jahre alte Analoglok auf dreckigen Hohlprofilgleisen!
Stelle ich mich zu blöd an? Das will ich ja nicht ausschließen. Hat jemand ähnlich Probleme mit einer solchen oder ähnlich Lok? Was kann ich tun, außer sie wieder zurück zu geben?
Vielen Dank für Eure Hilfe und noch schöne Ostern!
Wurde beim Moba-Händler eine Rollprobe durch geführt? Waren die Fahreigenschaften da auch so schlecht? Lok zurück zum "freundlichen" und austauschen lassen.
Ich hab auch die Piko BR102 mit Sounddecoder, und dazu eine Multimaus. Die Lok läuft ab Werk fast perfekt, ein paar wenige Einstellungen habe ich jedoch auch getätigt. An der Lok liegt das schlechte Fahrverhalten sicher nicht, saubere Schienen sind aber eine Voraussetzung.
Zitat von Wilder Robert im Beitrag #5 Wo gibt es an der Lok eine Brünierung?
Hallo Namensvetter, Hab ich doch geschrieben:
Zitat von DR105067 im Beitrag #2 Kleiner Tip, hol die Brünierung von den Rädern runter.
Zitat von Wilder Robert im Beitrag #5 An der Lok liegt das schlechte Fahrverhalten sicher nicht,
Ausser der Decoder ist verstellt oder hat sogar einen Defekt oder die Kombi aus der verwendeten Steuerung und dem Decoder vertragen sich aus irgendeinem Grund nicht.
Meine 3 hoppsten auch rum am Anfang. Jetzt jage ich sie gnadenlos schon TAGELANG über die Schienen. Und es wird immer besser. Saubere SCHIENEN der höchsten Güte sind wirklich eine Vorausetzung!!!
Oder man baut so was auf. Fauli; Elkos und Antriebe verbessert und alle technischen Feinheiten die zur Zeit aktuell sind.. Die läuft auf jeden Gleis ::""""SEIDENWEICH""""
An meiner Piko BR102 Baujahr 2016 sind die Räder nicht brüniert, deshalb gab es auch fast keine Aussetzer. Allerdings sind die Schienen perfekt sauber. Trotzdem werde ich noch 300uF/25V nebst Widerstand und Diode in die Lok packen. Der PowerPack passt natürlich nicht mehr rein.
ich hab das selbe Problem mit der Lok und wohl das Problem gefunden. Die Elektronik der Lok verträgt sich nicht mit der Roco Lokmaus 2. Mit der Ecos von Esu fährt sie ohne Probleme. Sobald man wieder die Rocozentrale nimmt geht das gestottere wieder los. Ich hab den Decoder mal in die Piko 131er gesteckt und da gibts keine Probleme. Die Lok fährt seiden weich. Dennis, versuche mal die Lok mit einer anderen Digitalzentrale zu steuern. Würde mich mal interessieren.
ich hab es selber noch nicht gemacht weil ich die Garantie nicht verlieren will. Habe aber schon mal geschaut, wie man es realisieren könnte. Dazu hier ein paar Fotos.
Vielleicht hilft das weiter. Es scheint aber nicht so einfach zu sein weil man die Lok fast vollständig zerlegen muss.
Mit freundlichen Grüßen Ronald Kuhn ____________________________________________________________________ 2L H0, GBMBoost (FW 2.07.04), GBM16T, OneControl (FW 3.00.26), 2 x OneOC (FW 2.04.01), LH100, LH101, MBtronik WA5, Zimo, D&H, ESU, Kühn, LZV200
Wie schon geschrieben habe ich es noch nicht realisiert sondern nur exemplarisch auf die Möglichkeiten geprüft. Die Kabel für die Kupplungen könnten eventuell durch die vorhandenen Löcher im Chassis geführt werden (siehe ergänztes Foto zweite Reihe Mitte im vorigen Beitrag auf dem aber keine schwarzen Kabel einer Kupplung zu sehen sind). Die für die hintere Kupplung kommen dann aber in der Nähe der Motorschnecke heraus. Und die der vorderen in der Nähe der Schwungmasse. Da muss man sicher die Kabel gut befestigen damit sie womöglich nicht von der Schnecke oder der Schwungmasse gegriffen oder beschädigt werden. Es ist aber bestimmt auch machbar für die Kabeldurchführungen neue Löcher zu bohren. Das bedeutet dann aber aus meiner Sicht sicherheitshalber Komplettzerlegung der gesamten Lok. Auf jeden Fall müssen die Kabel aber wohl über der Abdeckung der Kupplungshalter verlegt werden um die Bewegungsfreiheit der Kupplungen nicht einzuschränken.
Mit freundlichen Grüßen Ronald Kuhn ____________________________________________________________________ 2L H0, GBMBoost (FW 2.07.04), GBM16T, OneControl (FW 3.00.26), 2 x OneOC (FW 2.04.01), LH100, LH101, MBtronik WA5, Zimo, D&H, ESU, Kühn, LZV200