für die Trassen werde ich auf jeden Fall Sperrholz verwenden. Mit Fichte habe ich schon Erfahrungen gesammelt - nicht im Bereich Modellbahn. Darauf wollte ich wieder zurückgreifen.
Nachdem heute die Segmente alle verschraubt waren, habe ich in allen Spanten Bohrungen für Kabel angebracht. Im Nachinein herumzubohren, wenn man unter der Anlage liegt, und versucht ein Kabel zu verlegen, finde ich recht unbequem.
sieht gut aus was Du da baust. Ich habe so gebaut wie Gustav und bin auch sehr zufrieden.
Grüße Matthias Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagen würden "wo kämen wir denn hin"? Und niemand ginge um zu schauen, wohin wir kämen wenn wir gingen.:P Eine kleine Geschichte auf meiner Moba. Bauprojekte
um ein bißchen Übung im Umgang mit den Flexgleisen zu bekommen, habe ich mit alten Roco-Gleisen auf einer provisorischen Trasse versucht, eine Schleife zu bauen.
Die Gleise habe ich mit Reißzwecken auf der Trasse befestigt.
Das Ergebnis kann sogar befahren werden.
Ich werde in den nächsten Tagen auch noch die zweite Schleife aufbauen. In diesem Anlagenteil muss die Strecke 14 cm an Höhe gewinnen. Das möchte ich auf jeden Fall testen, bevor ich die Gleise endgültig verlege.
ZitatGepostet von Kaputnik In diesem Anlagenteil muss die Strecke 14 cm an Höhe gewinnen...
Klugscheißmodus ein:...dann aber nicht so eine starke Steigung bauen: max. 3% Klugscheißmodus aus.
Grüße Matthias Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagen würden "wo kämen wir denn hin"? Und niemand ginge um zu schauen, wohin wir kämen wenn wir gingen.:P Eine kleine Geschichte auf meiner Moba. Bauprojekte
in der ersten Schleife habe ich einen Radius von 500 mm. Das ergibt bei einem Vollkreis eine Strecke von 3,14 m. Wahrscheinlich werden es 3,50 m - oder etwas mehr -, da die Kehre eine leichte Ovalform hat. Hier muss ich 7 cm an Höhe gewinnen, um über das Gleis zu kommen (lichte Höhe = 6 cm). 7/350*100 % = 2 %.
Das sollte eigentlich hinhauen.
Das Thema der Anlage ist Nebenbahn Epoche 3. Der Zug, den ich zum Testen verwendet habe, ist gut doppelt so lang wie diejenigen, die ich im Betrieb verwenden möchte. Die BR 94 hat den Testzug ohne Schleudern auch über 4 % gezogen.
leider habe ich fürs Wochenende keine Flexgleise mehr aufgetrieben, und der geplante Trassenbau musste verschoben werden. Die zweite Schleife und der Verlauf des Höhenprofils ließen mir aber keine Ruhe. Deswegen habe ich am Samstag die ganze Strecke im Mittelteil der Anlage provisorisch aufgebaut. Derzeit herrscht bei mir ein akuter Mangel an Schraubzwingen. ;-) Der Test verlief zu meiner grossen Freude erfolgreich. Die Steigung ist so gering, dass ein zur Probe eingesetzter sechsachsiger Güterwagon bergab fast überall stehen blieb.
Hallo, heute habe ich mich an den Bau einer klappbaren Brücke vor der Zimmertüre gemacht. Nachdem ich keine genaue Anleitung gefunden habe, beschreibe ich meine Lösung etwas genauer.
Ein Mikroschalter in der Auflagefläche des Klappmechanismus soll Zugkatastrophen vermeiden.
Die Brücke ruht auf Schraubenköpfen. So läßt sich die Höhe der Auflage einstellen.
Am meisten Kopfzerbrechen bereitete mir die Wiederholgenauigkeit beim Schließen der Brücke. Alle Scharniere oder Riegel, die ich mir im Baumarkt angesehen habe, hatten reichlich Spiel, und schienen mir unbrauchbar. Ich suchte nach einer Lösung, bei der die Brücke in ihrer Auflage eine genau definierte Position einnimmt. Die Höhe kann man durch die Schraubenköpfe einstellen, und die seitliche Lage wird durch folgende Anordnung definiert.
Auf der Auflage habe ich einen kleinen Aluwinkel befestigt, der eine Bohrung aufweist, in die der Nagel einrastet.
Ein Funktionstest ergab eine ausreichende Wiederholgenauigkeit.
Auf der linken Seite habe ich den Drehpunkt außerhalb der der Brücke definiert.
Das hat den Vorteil, dass man zwischen dem zuführenden Gleis, und dem auf der Klappe befestigten, eien sehr kleinen Schienenstoss realisieren kann.
Als Dämmung verwende ich zwei Lagen Kork. Verklebt wird mit Pattex transparent.
Das Gleismaterial ist Tillig Elite. Ich habe darauf geachtet, dass die Schienenstöße seitlich vesetzt sind. Dadurch knickt das Gleis nicht so leicht an den Verbindungsstellen.
Hallo Herrmann, ich habe am Anfang auch mit Pattex gearbeitet. Musste aber dann feststellen, das Pattex nach dem aushärten einen beträchtliche Schallbrücke bildet. Versuch doch mal Deinen Kork und auch die Gleise mit Acryl zu kleben. Die kleine Spachtel von der Pattexdose ist da sehr hilfreich. Gruß Christoph
Danke für den Tip. Bevor ich mich an die Arbeit gemacht habe, habe ich erst hier im Forum nachgeforscht. Ich habe auch von Acryl gelesen, aber ich fand mehr Empfehlungen von Pattex, als von Acryl. Sicher wird es immer wieder eine bessere Lösung, oder einen neueren Klebstoff geben, aber nun habe ich mit Pattex angefangen, und werde wohl auch so weiterarbeiten.
Womit hast Du den Schotter geklebt? Ebenfalls mit Acryl?
Hallo Herrmann, ich habe meinen Schotter mit einem Gemisch von Latex Bindemittel mit Wasser (ca.2,5 - 1) und natürlich einen Tropfen Spülmittel nicht vergessen, verklebt. Das Gleise verlegen mit Acryl fand ich entschieden einfacher, mit der kleinen Zahnspachtel etwas Acryl auftragen, Gleise leicht andrücken und fertig. Auch bei Flexgleisen kein Problem, im Bogenbereich einfach kurz mit Stecknadeln fixieren. Ich habe mich im Nachhinein geärgert, dass ich die ersten Meter mit Pattex nicht wieder herrausgeriessen habe. Aber so macht halt jeder seine Erfahrungen.
Noch ein paar Details zum Bau: Der Nagel hat einen Durchmesser von 3 mm. Ich habe die Klappe geschlossen, und durch das Brett und die Aluauflage mit 2,5 mm gebohrt, da in einem 3 mm-Loch der Nagel nicht halten würde. Dann wurde der Nagel eingeschlagen, plan abgesägt, und die Bohrung im Alu auf 3 mm vergrößert.
heute wurde nun der Kreis geschlossen, und ich konnte zum ersten Mal rundum fahren. Interessant war die recht unterschiedliche Geräuschentwicklung auf den Schienen, die auf Kork liegen, verglichen mit ein paar Metern, die provisorisch auf dem Holz verlegt wurden. Der Kork dämmt für meine Begriffe gut genug. Schallbrücken gibt es noch durch die provisorische Verschraubung der Schienen. Als nächstes steht Schottern an.
Beim Verlegen und Verschrauben der Gleise haben sich diese Klemmen, die es für ein paar Euro im Viererpack im Baumarkt gibt, als sehr nützlich erwiesen. [
Zitatich habe am Anfang auch mit Pattex gearbeitet. Musste aber dann feststellen, das Pattex nach dem aushärten einen beträchtliche Schallbrücke bildet.
Der Pattex Kleber ist ideal für Kork und Gleise Kleben, da dieser Kleber nicht hart wird sonder Elastisch bleibt, und wenn Du den Spachtel der mit dazu gehört nimmst für das Auftragen des Klebers, hast du gleich eine Isolierschicht für den Schotterkleber. Denn der Schotterkleber(Wasser-Leim-Spüli Gemisch)kann nicht mehr in den Kork eindringen, und somit hast Du keine Schallübertragung auf die Holztrasse.
schön was Du so baust.Bitte nicht so schnell sonst bist Du schneller fertig als ich.
Ich glaube kaum, dass ich Dich jemals einholen werde. Der Bahnhof besteht z.B. nur aus einem provisorisch verlegten Gleis. Auch gibt es da die finanzielle Bremse - Weichen und Antriebe sind sehr teuer.
ZitatTrink lieber mal ein Bier aus eurer Klosterbrauerei,das habe ich noch gut in Erinnerung.
Gestern, zur feierlichen Eröffnung meiner Strecke, gab es ein Bier - allerdings ein Kloster Scheyern Weissbier Dunkel.