Warum nicht das Werk im Vordergrund ganz (und damit auch das Regelspuranschlussgleis 3) weg lassen? Die großen Fabrikgebäude würden eh nur die Sicht auf die Anlage verdecken.
Der Regelspurteil hat eben wie beim Vorbild, wenn man mal vom Linoleumwerk absieht, kaum Güterverkehr. Etwas Ladestraße und Rampe und sonst Übergang zur Schmalspur. Die einzigen kleinen Ortschaften in der Nähe zum Bahnhof waren die Dörfer Goßdorf und Altendorf. Das Werk hat es im Modell nie gegeben...
Damit rückt alles etwas nach vorn. Der Bahnhof besteht dann aus den beiden Hauptgleisen 1 und 2, dem Aufstellgleis (neu Gleis 3), der Umladehalle (Gleis 3a), der Rollwagenrampe (Gleis 4) und den beiden Ladegleisen 5 und 6 (Lstr + R).
Hier noch ein link zur Sachsenschiene, mit einigen Bildern aus den letzten Jahren (Die Webseite wird gerade überarbeitet). Man kann auch den ehemaligen Bahnsteig am Gleis 2 noch erkennen.
VG Micha
Ich sehe gerade eine Direktverlinkung klappt nicht so richtig, bitte im Menu "Stationen" den Bahnhof "Goßdorf-Kohlmühle" auswählen -> oder noch besser: ruhig ein paar Stunden auf der Seite verweilen, es ist die umfangreichste Seite zur Sächsischen Eisenbahn... (P.S.: Ich bin mit dem Ersteller der Seite weder verschwägert noch verwandt...:lol
[ Editiert von Nebenbahner aus Sachsen am 02.10.11 17:07 ]
ich lese und schaue hier interessiert mit. Ich denke den zukünfigen Modulerbauern wird ganz schwindelig werden bei all diesen tollen Plänen und Ideen.
Grundsätzlich frage ich mich aber ob es Sinn macht einen Vorbildbahnhof auf einer durch Normen und Mobilitätszwang heraus nur bedingt gegebenen Freizügigkeit hinein zu quetschen. Wobei die Ideen dazu toll sind (ich will das also gar nicht abwerten)! Ich denke es würde Sinn machen mehr so etwas in der Richtung von tom toftes Plänen zu machen, also etwas frei erdachtes, abgewandeltes. Und ich muß zugeben, daß mir seine letzten beiden Pläne sehr gefallen auch wenn sie sicher nicht optimal sind was die Anbindung der aus dem Modul heraus führenden Strecken anbelangt.
Aber die Mittellage von Stationsgebäude und der Güteranlagen finde ich sehr schön getroffen und es kann richtig gut Betrieb gemacht werden. Auch die Geschichte mit dem Güterschuppen und der Rampe zum umladen von Schmal auf Vollspur finde ich toll, weil die Rampe und der Güterschuppen ja trotzdem auch noch für´s normale Ladegeschäft benutzt werden können. Multifunktional im Gegensatz zu einer reinen Umladehalle. Und die Ladestraße die sich durch die fast gesamte Länge zieht in Verbindung mit dem Großzügigen Bahnhofsvorplatz findet vor meinem geistigen Auge schon ihre Realisierung! Da wirkt Kohlmühle (Verzeihung) eher mehr als wie eine Gleiswüste.
Und es muß ja nicht immer Sachsen sein wo eine Schmalspur fährt, oder? Ich persönlich bin dessen fast ein wenig überdrüssig geworden. Nordwestdeutschland oder der Süden hatten da auch einiges zu bieten. Und vielleicht sollte es insgesamt eine Nummer kleiner gehen können, schließlich soll der Bahnhof ja kein Lebenswerk werden (ich hab jetzt mal übertrieben). Soweit mal meine persönlichen Gedanken zu euren tollen Ideen und Plänen. Wenn ihr so weitermacht mit euren leckeren Plänen und Ideen werde ich auch noch zum Modulbahner (obwohl ich dem eigentlich eher wenig abgewinnen kann).
ZitatGepostet von 64 491 (...) ich lese und schaue hier interessiert mit. Ich denke den zukünfigen Modulerbauern wird ganz schwindelig werden bei all diesen tollen Plänen und Ideen.
Grundsätzlich frage ich mich aber ob es Sinn macht einen Vorbildbahnhof auf einer durch Normen und Mobilitätszwang heraus nur bedingt gegebenen Freizügigkeit hinein zu quetschen. Wobei die Ideen dazu toll sind (ich will das also gar nicht abwerten)! Ich denke es würde Sinn machen mehr so etwas in der Richtung von tom toftes Plänen zu machen, also etwas frei erdachtes, abgewandeltes. Und ich muß zugeben, daß mir seine letzten beiden Pläne sehr gefallen auch wenn sie sicher nicht optimal sind was die Anbindung der aus dem Modul heraus führenden Strecken anbelangt.
Danke für das Lob.
Das Einquetschen eines Vorbildplanes in ein Modulraster ist immer schwierig, das stimmt. Ich finde es aber sehr spannend, herauszufinden, wie man einen Plan mit möglichst hohem Wiedererkennungswert in ein vordefiniertes Segmentraster bekommt. Goßdorf-Kohlmühle ist ja im Original auch noch leicht gebogen, was viel besser aussieht als mein doch etwas steifer Entwurf.
Die Kollegen, die die Abzweigbahnhof H0/H0e bauen wollen, haben nunmal 5,0x0,6m als Maximalgröße ausgegeben und ich versuche dann, einen Vorbildgleisplan darin unterzubekommen.
Und ja, Du hast Recht, dass Toms Entwurf mit weniger Gleisen auskommt und darum sehr viel leichter wirkt.
Zitat Und es muß ja nicht immer Sachsen sein wo eine Schmalspur fährt, oder? Ich persönlich bin dessen fast ein wenig überdrüssig geworden. Nordwestdeutschland oder der Süden hatten da auch einiges zu bieten. Und vielleicht sollte es insgesamt eine Nummer kleiner gehen können,(...)
Da bin ich noch auf der Suche nach einem passenden kleinen Bahnhof. Kalefeld, das Tom weiter oben schon einmal vorgestellt hat, ist so ein kompakter Übergabebahnhof. Vielleicht sollte ich damit anfangen, den mal maßstäblich zu zeichnen.
Die Übergabebahnhöfe, die ich aus Norddeutschland sonst kenne, sind noch vier bis fünf Nummern größer als Goßdorf-Kohlmühle, insbesondere im Normalspurteil.
Vielen Dank nochmal für Deine Anregungen, vielleicht wirst Du ja doch noch zum Modulbauer.
ZitatGepostet von wknarf Vielen Dank nochmal für Deine Anregungen, vielleicht wirst Du ja doch noch zum Modulbauer.
Hallo Frank,
ach das wird wohl eher nicht der Fall sein, da ich beruflich zu sehr eingepsannt bin und viel zu selten mal einen ruhigen Tag so wie heute habe (ich arbeite auch an Wochenenden sonst) und habe ja auch Familie die mir wichtig ist. Da ist mir dann was kleines im Keller zuhause, was auch auf mich warten kann (was lange dauern mag) doch realer Weise lieber.
Deine Pläne sind sehr schön, ich stehe sowieso immer voller Bewunderung vor den tollen Zeichnungen (egal ob am PC oder (noch shchöner) von Hand, weil ich zeichnerisch nur kritzeleien auf dem Papier zustande bringe. Zeichnen am PC ist noch schlimmer, das geht gar nicht.
Zurück zu "zu etwas kleinerem": Ich finde Kalefeld auch toll, weil so schön klein und die Varianten die tofte draus gemacht hat sind auch gut. Aber Dreischienengleis eben. Das hat zwar unbetritten (für mich gesehen) Platzvorteile, aber schlanke Weichen müßte man selber bauen.
Ohne die Bahnhöfe zu kennen, wäre Lathen oder Esens etwas? Oder etwas der vielen früheren Schmalspurbahnen im Niedersächsisch-Westphälischem Gebiet? Mindener Kleinbahn (oder ähnlich) Bielefelder Kleinbahn und so weiter.
Man muss ziemlich weit herunter scrollen um die Bilder der SüdBergischen EisenbahnGesellschaft mit der Schmalspuranlage in H0e mit Übergangsbahnhof auf Normalspurgleis H0 im Bericht von Jendris zu sehen:
Diese schöne aber auch gewaltige Anlage macht wohl sehr schön die Dimensionen deutlich und warum es so schwierig ist einen vernünftigen Bahnhof auf dem relativ bescheidenen Raum zu planen. Gleichzeitig sind es aber auch sehr schöne Bilder die viele Anregungen vermitteln. Man was müssen die für einen Spaß haben wenn die Betrieb machen können ...
Danke Klaus für Dein Lob. Ich bin ja gern einer der abwandelt und dazu erfindet bei der Gleisplanung. Manchmal tut man sich damit leichter als was real vorhandenes umzusetzen (Von daher ein an Frank). Freilich ist mir selber nur zu bewusst welche Schwäche meine Pläne haben, vor allem im Regelspurteil ist es sehr schwierig. Die Problematik eines bei meinen Plänen nötigen Übergangsmoduls ist mir klar, andererseits müssten diese evtl. auch nicht so groß ausfallen, es gilt ja "nur" den Gleisabstand entsprechend normativ (wieder) herzustellen.
Zum Bf. Esens fällt mir sogleich die sehr schöne Streckendokumentation "von vor Urzeiten" im HiFo ein, die damals die gesamte Strecke zwischen Leer und Bensersiel der LAW umfasste! Hier mal die Teile die sich um Esens und Bensersiel drehten:
Beim Gedanken an den Bahnhof Leer der LAW und anderer vergleichbarer Übergangsbahnhöfe kam mir der Gedanke ob eine Stufenweise Modullösung auch eine Möglichkeit wäre. Dabei wären Übergabe (Rollwagengrube) und Personenbahnhof etwas getrennt voneinander. So hätte man bei geschickter Planung die Möglichkeit nacheinander und evtl. unabhängig voneinander das Ganze stufenweise aufzubauen.
Meine Skizze unten ist zwar noch nicht ganz durchdacht, aber schon mal grundsätzlich und ähnlich dem was ich mir so in etwa vorstelle. Wichtig: Links hinter der Brücke mit Kulisse wäre ein Fiddelyard für die Regelspur untergebracht. Die Schmalspur endet ja bereits im Bahnhof. Der Regelspurbahnhof wäre nur angeschnitten dargestellt, um das alles nicht zu lang werden zu lassen ...
Kann aber sein das es unpraktikabel wäre, zu lang (Fiddelyard und Bahnhof) oder einfach nur eine "Schnapsidee". Aber ich habe es trotzdem mal ins Gespräch bringen wollen.
Nachtrag: Ähnliches (also einen stufenweisen Aufbau) könnte ich mir übrigens auch für die von Micha ins Spiel gebrachte "Rollbockbahn" vorstellen. Eben Bahnanlagen wo die Güter und Personenanlagen hintereinander lagen. So könnte man einzelne schon fertige Module ins Spiel einbeziehen, wenn man - ich betone es nochmal - geschickt plant ...
Bin wieder anwesend. Wir überdenken bzw. erdenken jetzt mal unsere Wünsche und Vorstellungen, auch jene 60cm, die soviel an Möglichkeiten rauswerfen. Es arbeitet also...
Gruß, John (der heute über Pollo-Dreischienengleis in Kyritz gestolpert ist)
ZitatGepostet von Nebenbahner aus Sachsen (...) Warum nicht das Werk im Vordergrund ganz (und damit auch das Regelspuranschlussgleis 3) weg lassen? Die großen Fabrikgebäude würden eh nur die Sicht auf die Anlage verdecken.
Der Regelspurteil hat eben wie beim Vorbild, wenn man mal vom Linoleumwerk absieht, kaum Güterverkehr. (...)
Damit rückt alles etwas nach vorn. Der Bahnhof besteht dann aus den beiden Hauptgleisen 1 und 2, dem Aufstellgleis (neu Gleis 3), der Umladehalle (Gleis 3a), der Rollwagenrampe (Gleis 4) und den beiden Ladegleisen 5 und 6 (Lstr + R).
Im Prinzip ist das eine gute Idee -- das würde das die Zahl der Gleise auf den Segmenten verringern und käme auch den Ursprungspostern entgegen, die ja für die Normalspur einen möglichst einfachen Gleisplan haben wollen.
Nur haben wir dann wieder das Gleis nicht in der Mitte des Normalspur-Segmentkastens. Und wenn man dann wieder Übergangsmodule bauen muss, wird die Sache statt fünf Metern schnell sieben Meter lang.
Na, mal schauen, was die Jungs sich da jetzt ausdenken werden, ich glaube, es bleibt spannend.
(...) ruhig ein paar Stunden auf der Seite verweilen, es ist die umfangreichste Seite zur Sächsischen Eisenbahn... (P.S.: Ich bin mit dem Ersteller der Seite weder verschwägert noch verwandt...:lol[/b]
Ich habe auf Sachsenschiene schon so manchen Nachmittag verbracht. Das ist wirklich eine tolle Seite und ich kann den Machern bei ihrem Umzug/Umbau nur alles Gute wünschen.
ZitatGepostet von tom tofte (...) Zum Bf. Esens fällt mir sogleich die sehr schöne Streckendokumentation "von vor Urzeiten" im HiFo ein, die damals die gesamte Strecke zwischen Leer und Bensersiel der LAW umfasste! Hier mal die Teile die sich um Esens und Bensersiel drehten:
Evtl. bekommt man weitere Infos zum Gleisplan (vor allem des Regelspurteils) auch hier: http://www.law-module.de.ms/
Danke für das Heraussuchen der Links. Ich kannte die Artikel zwar schon hatte aber vergessen, die Verweise mal ordentlich zu speichern.
Der Bahnhof Esens wäre in der Tat eine schöne Sache: Da kommt vom Normalspurbahnhof lediglich ein -- dreischieniges -- Gleis in den Schmalspurteil, der zudem recht stattlich ist. Mal schauen, ob ich das die Tage nochmal zeichnen kann.
Für diejenigen, die noch Ideen für Betriebsstellen der Schmalspur-Forenbahn suchen, finden sich in den DSO-Artikeln auch reichlich Anregungen.
Wow. An die Herforder Kreisbahn hatte ich gar nicht mehr gedacht. Dieser Übergabebahnhof in Vlotho hätte ja schon was. Zumal es ja gleich noch einen Hafenanschluss für die Schmalspurbahn dazu gibt. Dummerweise gab es an dieser Stelle keine direkte Übergabe Schmalspur/Regelspur.
Zitat Ach - es gibt also schon noch auch was anderes als Sachsen. Nur dort wurde eben vieles erhalten ...
ein schöner kleiner Übergabebahnhof war der Bahnhof bzw. die Übergabeanlage des Bahnhofes Utbremen der Kleinbahn Bremen–Tarmstedt. Mehr zur Bahn hier mit einem Bildbeitrag von Herrn Kenning. Zwar hatte die Bahn keinen Rollwagen- oder Rollbockverkehr. Die Idee aber die Güterwagenübergabe etwas außerhalb eines etwas größeren eigentlichen Bahnhofes zu legen (hier ein paar Bilder der heutigen Situation in Utbremen), könnte man mit dem Beispiel dieser Güteranlage verwirklichen. Man müßte nur die Gleisanlagen Rollwagentauglich machen (also mal wieder etwas abwandeln ):
Desweiteren finden sich auf der Seite auch noch weitere Pläne der VGH. Hoya, Bruchhausen-Vilsen (das im Zuge der Umspurung übrigens auch mal Übergabebahnhof war), Eystrup, Bücken, Asendorf oder Syke ... Also u.a. auch Bahnhöfe für Endstationen zum Beispiel. Wobei Bücken und Asendorf schon immer meine Favoriten waren. Zur Strecke nach Bücken gibt es hier noch weiterführendes!
Frank, wenn Du noch was findest im Netz, Du lässt es uns wissen - oder?! Überhaupt, nur immer her mit evtl. weiteren Links wer welche findet!
@ John: (Spaß an) Warum so schüchtern? Ist es etwa zuviel für euch?! Kommt da jemand ins Schwitzen?! Nun - wir schütten euch so derart zu mit Ideen und Plänen bis ihr klein beigebt und was richtig schönes baut ... (Spaß aus)
ZitatGepostet von tom tofte ein schöner kleiner Übergabebahnhof war der Bahnhof bzw. die Übergabeanlage des Bahnhofes Utbremen der Kleinbahn Bremen–Tarmstedt.
Das ist jetzt nicht wahr: Ich habe heute vormittag das Buch von OOK über die Kleinbahn Bremen-Tarmstedt aus dem Regal gezogen, um nachzuschauen, ob da ein Gleisplan von Utbremen drin ist. (ist er nicht) und dann das hier...
Zitat(...) Die Idee aber die Güterwagenübergabe etwas außerhalb eines etwas größeren eigentlichen Bahnhofes zu legen (...) Man müßte nur die Gleisanlagen Rollwagentauglich machen (also mal wieder etwas abwandeln ):
Wie wahr, wie wahr.
Mal schauen, was da geht: Wenn man die Normalspurstrecke eingleisig macht und mit einem langen Überholgleis versieht, sollte das hinzubekommen sein.
Zitat Desweiteren finden sich auf der Seite auch noch weitere Pläne der VGH. (...)Bruchhausen-Vilsen (das im Zuge der Umspurung übrigens auch mal Übergabebahnhof war), (...)
Bruchhausen-Vilsen ist ein Übergabebahnhof Schmalspur/Normalspur. Die Museumsbahner des DEV haben dort einen Bahnhof gebaut, in dem sowohl das Umladen zwischen zwei Spurweiten als auch das Aufrollen normalspuriger Güterwagen gezeigt werden kann. Die Strecke nach Asendorf ist ja wie seit Urzeiten meterspurig. Und ein paar hundert Meter Dreischienengleis finden sich auch im Bahnhof Bruchhausen-Vilsen...
Zitat Frank, wenn Du noch was findest im Netz, Du lässt es uns wissen - oder?! Überhaupt, nur immer her mit evtl. weiteren Links wer welche findet! (...)
Sicher mach' ich das -- ich muss aber erstmal die Brocken verdauen, die Du uns hier hingeworfen hast. Das sind alles Bahnhöfe aus meiner alten Heimat, von denen ich schon ewig die Gleispläne haben wollte. Da muss ich jetzt erstmal ein wenig genießen.
Utbremen kam mir einfach zufällig über den Monitor geschneit. Ich denke auch das man daraus was originelles und einmaliges machen kann, vor allem wäre das etwas was man gut platzmässig im kleinen Rahmen halten kann. Ausbauen und erweitern könnte man dann immer noch (einen Personenbahnhof dazu bauen für Schmalspur und Regelspur)! Das wäre für John´s Truppe doch ein netter Einstieg!
ZitatBruchhausen-Vilsen ist ein Übergabebahnhof Schmalspur/Normalspur. Die Museumsbahner des DEV haben dort einen Bahnhof gebaut, in dem sowohl das Umladen zwischen zwei Spurweiten als auch das Aufrollen normalspuriger Güterwagen gezeigt werden kann.
Das weiß ich doch, Frank, aber zur Zeit der Umspurung war er auch regulär im "Planbetrieb" dafür hergerichtet und nicht wie heute zur musealen Demonstration.Und der Bahnhof war dafür damals weitgehend dreischienig ( ) ausgebaut (andere Gleislage als heute).
Ich suche noch nach Plänen aus NRW. Da gab es auch reichlich Schmalspurbahnen. Den Bahnhof Zell der Wiesenttalbahn (?) im Badischen hätte ich noch irgendwo, aber der ist einfach zu lang und zu groß, was man bei einem Kopfbahnhof nicht denken sollte.
ZitatSicher mach' ich das -- ich muss aber erstmal die Brocken verdauen, die Du uns hier hingeworfen hast. Das sind alles Bahnhöfe aus meiner alten Heimat, von denen ich schon ewig die Gleispläne haben wollte. Da muss ich jetzt erstmal ein wenig genießen. Vielen Dank für die tollen Links.
Bitte gern, mir macht das "Anschieben" ja Laune ...
Nachtrag und Nachgereicht, eine erste kleine Ideenskizze zu Utbremen, bin schon mal gespannt auf Frank´s Version. Der Ideenwahnsinn geht weiter ...
da hast du ja wieder einen schönen Plan gezeichnet. Ich für meinen Geschmack würde dem Schmalspurteil noch eine zusätzliche Weichenverbindung spendieren. Es besteht jetzt keine richtige Umfahrmöglichkeit für eine Lokomotive, wenn am Umladegleis Wagen stehen und da hier sicher der Güterverkehr vor herrscht, wird sicher oft umgeladen. Vom Stumpfgleis aus Ri EG und Güterschuppen sollte eine Verbindung zum Hauptgleis ergänzt werden. Damit wäre nicht nur die fehlende Umfahrung gegeben, selbst ein Reisezug könnte nun auch im Schmalspurteil wenden.
ich wollte den Plan nicht so groß werden lassen, vor allem aber war es so, das der Güterverkehr quasi von dieser Station aus ablief. In die andere Richtung (zur Gleisüberführung hin) war es so das eigentlich nur Personenverkehr und evtl. ein Restgütertransport stattfand. Man muß sich so wie in Warthausen und Biberach früher vorstellen. Deswegen gibt es keine Gleisverbindung in die andere Richtung. Kann man aber recht problemlos einfügen. Hier noch eine Version die auf die Situation beim Umladegleis Rücksicht nimmt:
Oder etwas anders (ein Gleis weniger):
Der Güterschuppen dient eher Lagerzwecken als dem Stückgutverlad. Die Stationsgebäude sind eher Schuppen, klein und niedrig wie zum Beispiel in Bücken ... Die Station ist nur Bedarfshaltepunkt für die wenigen Anwohner und Bahndiensteten die dort wohnen. Ansonsten gibt es dann ja (nach rechts weitergedacht) den richtigen Bahnhof Utbremen, wo dann evtl. auch Personenzüge wenden könnten.
ZitatGepostet von tom tofte Tja - auch eine nette Variante, Micha. Mal sehen was Frank evtl. noch in der Mache hat. Es gibt so viele Möglichkeiten ...
@Frank: Sagt Dir (und evtl. uns) Dein Büchlein auch was über den Gleisplan vom Personenbf. Utbremen der Schmalspurstrecke?!
@Micha: Das ist eine schöne Variante von Toms Plan, gefällt mir richtig gut.
@Tom: Es gab keine Personenverkehrsanlagen in Utbremen. Weder an der Normalspur- noch an der Schmalspurstrecke. Utbremen war ein reiner Umladebahnhof.
So, wir spielen unser Spiel mal weiter: Tom bringt eine wunderbare freie Interpretation des Vorbildplanes und ich versuche den Originalplan -- um einige Gleise erweitert -- auf das vorgebene Modulraster zu quetschen.
Auch als großes png und pdf im Maßstab 1:20 zu haben.
Es gibt folgende Änderungen zum Originalgleisplan, der hier zu finden ist:
Die Normalspurstrecke ist im Original zweigleisig, ich habe mich auf ein Gleis beschränkt
Das Schmalspurgleis quert das Normalspurgleis auf gleicher Ebene -- Im Original unterquerte das Schmalspurgleis die Hauptstrecke Bremen-Hamburg und führte dann in einem weiten Bogen in den Bahnhof Utbremen
Im oberen Teil des Schmalspurbahnhofs habe ich ein Ausweichgleis ergänzt
Die Rollwagengrube ist ebenfalls fiktiv -- im Original sind Güter stets umgeladen worden
Im Original laufen die Strecken nach rechts noch ein Stück parallel. Ich habe hier einen 30°-Winkel angesetzt
Auf den normalspurigen Anschluss zum Umspannwerk habe ich verzichtet, weil dort nur alle Jubeljahre mal Betrieb ist und das alles viel zu gestopft gewirkt hat
Für unsere Forenbahn fehlen hier die Bahnsteige. Mir ist allerdings noch nicht eingefallen, wo man die halbwegs plausibel unterbringen könnte. Und anstatt weiter darüber zu grübeln, werfe ich Euch den Plan dann lieber zum Fraß vor.
ZitatFür unsere Forenbahn fehlen hier die Bahnsteige.
ich denke, dass der Personenverkehr eher eine untergeordnete Rolle zugunsten des Güterverkehrs mit der Umsetzung der Normalspurwagen auf Rollwagen spielen sollte. Von daher könnte man die Anlagen des Personenverkehrs recht klein halten. Also Schüttbahnsteig Kleinbahn und befestigter Bahnsteig Vollbahn sollte m.E. reichen. Wobei auch da auf eine "komfortable" Umsteigemöglhckeit in Form eines Übergangs bzw Unterführung verzichtet werden könnte. Ich denke, damals hatte man noch genug Zeit fürs Umsteigen.
ZitatWarum so schüchtern? Ist es etwa zuviel für euch?! Kommt da jemand ins Schwitzen?! Nun - wir schütten euch so derart zu mit Ideen und Plänen bis ihr klein beigebt und was richtig schönes baut...
Spass beiseite, der erste Teil stimmt. Mit unserer internen Abstimmung ist es im Moment auch essig, weil Hannis im Moment beruflich eingespannt ist und auch technisch die Kommunikationsmöglichkeit fehlt. Also, bitte Geduld mit uns.
Ich bin nochmal über die Übergangsmodule gestolpert, die wollten wir eigentlich gern vermeiden. Allerdings gibt es natürlich die Möglichkeit, die in einem absoluten Mini-Format zu bauen, in etwa so: