Spaetestens bei dem Haengekarusell scheitert jedes wegklappen. Was haeltst Du von manuell entnehmbaren/austauschbaren Szenen? Wenn es darum geht den Rummel unter die Anlage zu klappen und das Karusell in den Griff zu kriegen ist, blieben noch Scharniere an den Aussenseiten. Dann gibt es kein Hoehenproblem mehr und Du musst nur die flache Ersatzplatte woanders lagern.
die Szenerie mittels herausnehmbarer Platten wäre sicherlich die einfachste Methode.
Die Lösung um den dreieckigen Körper ohne Höhenlimit zu drehen, wäre die Lagerung des Zapfens an einer waagrechten Stange, die man mittels einer Kniehebelmethode nach oben bringt. Muß ja nicht ne Stange sein, eine Platte, Leiste etc ginge ja auch. Nur mal so als Anregung.
Das Karusell sollte nicht das Hindernis sein. Entweder herausnehmbar bauen, oder die Gestänge möglichst unauffällig fixieren, je nach dem ob Antrieb oder nicht.
Was besseres ist mir nicht eingefallen, aber ich grübel mal noch ein wenig.
ich kenne dieses "Klappdiorama". Das wurde mal in Eisenbahn-Romantik gezeigt. Aber dein Vorhaben halte ich für sehr schwierig ausführbar.
Überleg mal: Wie hoch sind die Karussells? Da brauchst du also mindestens eine Drehfläche, die doppelst so lang ist, wie das höchste Karussell. Und das nur von der Mitte gerechnet. Wenn ein Karussell weiter außen steht, dann müsste die Platte nochmal breiter sein.
Gut, nehmen wir an, du hast eine gigantisch große Platte auf die alle Karussells drauf passen und sich das ganze ohne Probleme drehen kann.
Wie sollen sich die Karussells verhalten, wenn sie auf dem Kopf stehen? Das Kettenkarussell wird sich verheddern, wie du schon selber gesagt hast. Daher müsstest du die Drähte, an denen die Körbe hängen, am Drehpunkt oben festkleben. Des weiteren musst du die komplette Drehkanzel, nenne ich es mal, mit dem Antrieb verbinden, weil werksseitig lässt sich diese Abnehmen.
Die Schiffschaukel dürfte an sich denke ich keine Probleme machen. Die Schiffe werden natürlich alle nach oben klappen, aber können sich nicht verheddern, da sie nur in Richtung der Drehachse beweglich sind, nicht quer dazu.
Was hast du da noch für bewegliche Fahrgeschäfte? So ein Kinderkarussell? Das dürfte auch funktionieren. Wobei ich nicht weiß, wie da der Drehteller befestigt ist. Du musst halt einfach mal alle Karussells auf den Kopf stellen und schauen, was sich da tut
Hm, alles in allem doch recht viel Aufwand und ich glaube nicht wirklich, dass das funktioniert. Warum willst du so viel Aufwand betreiben? Mache dir doch ein einfacheres Klappdiorama und baue ein Kirmes auf einem anderen Anlagenteil fest auf.
Trotzdem liebe ich natürlich Herausforderungen und technische Meisterwerke und wäre doch sehr gespannt auf dieses Vorhaben. Aber ich muss dir sagen, dass ich schon froh bin, wenn meine Faller Karussells "richtig rum" funktionieren, die sind nämlich nicht wirklich betriebssicher
Hallo Jendris, wäre es eine Idee, das Diorama erst nach unten und dann zur Seite zu schieben? Ich kann das jetzt nicht so schnell zeichnen. Man hat praktisch mehrer "Schubladen" unter der Platte, schiebt sie dann rüber und danach an Führungsschienen nach oben.
Viele Grüße
Gunter
Gunter aus P. und immer auf der Suche.
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Mir gefällt die Idee sehr. Was ich mich aber schon eine Weile zu dem Thema frage, ist die Kaschierung der Übergänge. Wie stellt man das an, ohne auffällig zu werden.
Ich denke, einfacher als ein Modul-/Segmentübergang. Die eigentlich "Anlagenplatte" bleibt ja immer am Platz, noch dazu immer oberhalb. Daher könnte man mit Grasbüscheln, Unkraut o.ä. die Ränder bei so einem Jahrmarkt-Platz verdecken. Wenn da Gebäude o.ä. sind, könnte man die auch ein Stück überstehen lassen (vorausgesetzt, das Stückchen ist am Wechseldiorama dann unbebaut).
Du könntest natürlich "mein Prinzip" noch mit auswechselbaren Teilen "multiplizieren" (immer zwei verschiedene Teile einsetzen), die per Magnet oder so an der Klappmechanik halten (oder an einer glatten Platte, die an der Klappmechanik wie gezeichnet hängt).
Grüße, Harald
Edith ergänzt noch: Man kann natürlich nicht nur zwei, sondern bis zu vier Teile einschwenken (links/rechts/vorn/hinten) - was aber leichter geht, je näher der zu wechselnde Teil einem Quadrat wird.
[ Editiert von Moderator cauchy am 07.09.11 14:58 ]