Nachdem ich einen sächsischen Omnibuswagen fertiggestellt habe und dabei auf dem Geschmack gekommen bin von solchen Bauten und Umbauten, möchte ich hier meine Bau- beziehungsweise Umbauprojekte vorstellen. sächsischer Omnibuswagen
Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes ist dieser sächsischer XIII H auf Basis der Roco BR 58 entstanden: sächsischer XIII H
Nicht sächsisch, sondern preussische ist dieser G8.3. Auch dieser ist im Rahen eines Gemeinschafftprojektes entstanden. Die Fahrzeuge sind ein Kitbashing aus Roco BR 58 und Fleischmann BR 56.2. die kürze G12
Inhaltsverzeichnis:
Fahrzeug Beitrag Nr.
Pw3 Sa 99 1-65 ABC4ü Sa 03 1-65 Beckert Di 48 C3 Sa 93 73-95 Pw4ü Sa 05 76-144 38 208 (Tender 4T21 alt) 81 BR 75.5 83 Post 3 86-95 CdPost Sa 95 86-110 + 127 BR 17.7 99 98.7063 101-107 Salon4ü Sa 13 (ehem. Hofsalonwg) 106-182 CPost Gattung 747 (750 mm) 128-144 BC Sa 99 160-226 IV K Glöckner Digitalumbau 205 19 007 209-262 + 392 Citr Sa 98a 226-383 Civ Sa 94 226-507 B4 Sa 11 251-383 Fischtransportwagen Bachmann 284-468 C4ü Sa 07 (Baujahr 1907) 284 ABC4ü Sa 08c 318 C4ü Pr 08 332-446 BDi-21 397-450 sä VT 89 8215 405-520 Pw Sa 87, PW Sa 90 und Pw Sa 07 478-496 Eine einfache IV K 522- Gedanken zum Antriebs- und Fahrwerksbau von Peter-GMWE (sehr empfehlenswert!) 537-539 B3 Sa 13/14 551-573 XII HV Umbau 565-657 C4 Sa 95 und C4 Sa 97 574-671 Altenberger Wagen 597 und 625 XII HV aus einem Bausatz 598- Bayerischer Eilgutwagen G3 625 38 310 643-657 Windbergbahnwagen 675-709 sächsischer Schnellzugwagen 714-748 sächsische Eilgutwagen und G3 692-792 XV HTV - 79 002 748- 86 040 727-840
Als erste ist es die Sä Pw3. Dieses Fahrzeug baue ich aus einem Trix Bay Pw3ü um. Gegenüber das unvollpriesene Trix Modell sind doch einige Abänderungen notwendig um es ein stimmiges -sächsisches- Modell werden zu lassen. So sind da zu ändern: - Beim Dachaufsatz läuft die Ründung weiter bis zur Seite des Fahrzeuges. - Einseitig entfällt die Einstiegsbühne. - Die Tür- und Fensteranordung sind zu ändern. - Die Deckleisten sind anders angeordnet als beim Trix Modell. Da gibt es also einiges zu tun. An Hand einige Vorbildphotos aus dem Buch "Sächsische Schnellzuglokomotiven, Band 1" konnte ich mich eine Vorstellung machen dieses Wagens. Entschlossen habe ich mir eine Wagen darzustellen mit einer Ladetür pro Seite (der Einfachkeit wegen) und geschlossene Übergänge, wie zu DRG Zeiten bei diesen Wagen üblich. Am Anfang braucht man doch ein Bißchen Mut um das Modell zu Zersägen. Zudem war das ein neues Modell auch noch.... Bis jetzt sind die Seitenwände zersägt um den Fensterzahl an dieser Stelle von zwei auf einem zu verringern. Gut ist das man bei Trix dazu übergegangen ist an der Kleber bei der Fenstereinsätze zu sparen. Jetzt sind diese zu demontieren ohne überhöhtes Bruchrisiko. Einerseits ist der Einstieg entfallen. Das Kopfteil wird wieder eingepaßt. Die Ladetür kommt weiter zur Seite hin, die dem Dachkanzel abgewandt ist. Dazu ist das Gehäuse zwischen Dachkanzel und Ladetür durchsägt worden. Da wird dann ein Stück zwischengebaut, so lang das das Gehäuse wieder die gleiche Länge hat als vorher. Damit wird es dann wieder auf das Fahrgestell passen. Aber jetzt sieht es erst mal nicht besser aus als auf dem Friedhof ausrangierter Wagen.
Das zweite Projekt das ich im Angriff genommen habe ist ein GI Bausatz von einem Sä ABC4ü. Dieser Wagen hat als Besonderkeit ein Mitteleinstieg. Besonders dürfte auch zur damaligen Zeit die elektrische Beleuchtung gewesen sein. Erfreulicherweise ist das Modell für Fleischmann Regeldrehgestelle vorgesehen. Das macht der Bau einfacher, denn auch noch Fahrwerke zu bauen traue ich mich nicht zu. Nach erster Zusammenbau des Fahrgestells habe ich sie wieder auseinandergenommen um noch mal neu anzufangen. Ich fand das das Fahrgestell etwas zu hoch über die Schienen stehen. Die Puffer würden höher stehen als bei andere Wagen. Dabei war dann auch eine Änderung der Langsträger notwendig. Bis jetzt sieht es dann so aus wie auf den Bildern. Ich habe überhaupt noch keine Ahnung ob ich den Wagen hinkriege, aber ich werde mein bestes geben.
ein Pw3 Sa 99 steht auch noch auf meiner Agenda, aber ausser Bildersuche*, Zeichnungssuche** und Beschaffung eines Trix Pw3 hab ich noch nichts weiter gemacht.
Was meinst Du mit "Entschlossen habe ich mir eine Wagen darzustellen mit einer Ladetür pro Seite" ? Die Wagen mit zwei Ladetueren pro Seite sind Zweiachser Pw Sa 17.
Wie bist Du bisher vorgegangen? Hast Du die linke Gehaeusehaelfte abgesaegt und um den eingezogenen Eingangsbereich gekuerzt?
@Nils, Das hatte ich wohl geahnt, das du als Kenner auch diesen Wagen bauen möchtest. Deiner wird in sächsiche Farben glänzen. Die meine wird aber DRG Anschriften tragen. Ich bin schon gespannt auf deiner Umsetzung.
Das mit dem zwei-achsigen Pw Sa 17 hatte ich nicht gesehen. Auf den Bilder sieht man den Packwagen hinter Lokomotiven wie XV oder XII HV. Ich werde mich doch mal den DRG Skizzensammlung bestellen bei ASOA. Das macht das Raten etwas kleiner und das Wissen größer.
Wie schon geschrieben macht ein genaueres ansehen der vorhandenen Bilder deutlich das die Änderungen am Gehäuse erheblich sind. Mit den vorhandenen Teilen und viel Geduld ist das aber hinzukriegen.
Ich habe das Modell zwischen Ladetür und Dachkanzel am Platz wo mir das am günstigsten schien durchsägt. Danach habe ich an den anderen Kopfende die Türen im Einstiegbereich samt Dach rausgesägt. Das eingezogene Teil neben den Türen bleibt stehen. Das Kopfende mit den Übegangstüren wird eingepaßt. Von innen habe ich mit Polystyrol Plattenteilen das Kopfende verstärkt. Ich hoffe das es jetzt etwas besser zu erkennen ist.
Zwischen das neue Kopfende und den verschobenen Ladetürbereich befindet sich nur ein Fenster. Mit dem verhanden herausgeschnittenen Seitenteilen und ein Stückchen Polystyrol Platte wurde eine neue Seitenwandteil erstellt. Wichtig ist das das Fenster genau mittig sind. Sonst wird es nach Endlackierung des Modells negativ auffällig.
Am Gehäuse wurde sämtliche Streben weggeschabt, gefeilt und geschliffen. Die Streben sind beim sächsischen Wagen eben anders angebracht.
Der nächste Schritt die ich gemacht habe ist das aufwendig verspachteln und naßschleifen der beiden Teilen. Das ist richtig stundenlange Arbeit in mehreren Vorgängen. Ob es auch wirklich gelungen ist weiß ich erst wenn das Modell grundiert ist. Dann kann ich immer noch nacharbeiten. Ich habe es absichtlich in zwei Teilen gemacht. Das schien mir besser in der Handhabung.
Am Fahrgestell ist die Treppe des entfallenen Eistiegbereiches zu gut wie nur möglich zu entfernen ohne die Tragfedern zu beschädigen. Mehr Arbeit dagegen macht die untere Schiene der Ladetür. Weil die Ladetür weiter zur Seite rückt muß zwangsläufig auch die Schiene vesetzt werden. Ich habe die Schiene ganz weggemacht, weil ich zufälligerweise ein Messing U-Profil liegen hatte was genau paßt. Ansonsten kann man auch das (vorsichtig) entfernte Teil wiederbenutzen. Auf der Ladefläche wurde die Zwischenwandteilen entfernt die sonst vor der Ladertür erscheinen würden. Mit einem Skalpel habe ich dann die Bretter auf dem Boden verlängert und eine gewisse Holzmaserung eingeritzt.
Als nächstes steht das zusammenfügen der beiden Gehäuseteilen an. Ich habe gedacht die Teilen mit Elastik auf das Fahrwerk festzuhalten. Danach will ich zur Verstärkung Polystyrol Plattenteilen hinterkleben. Die offene Teilen werden dann auch mit Polystyrol ausgefüllt. Das Dach denke ich aus Balsaholz zu machen und dann zu verspachteln und zu schleifen.
Aber auch mit dem ABC4ü bin ich etwas weiter gekommen. Es sind schon die Längs- und Zwischenwände gestellt. Im 1. und 2. Klassen Abteile sind die Bänke eingelötet.
Kopfzerbrechen bereite ich mir über den Bau der Wagenkasten. Das wird noch schwierig werden um die verschiedene zudem noch eingezogene Gehäuseteile plan auf das Modell zu bekommen. Mein Ziel ist es die Seitenteilen genau bündig abschließen zu lassen mit der Unterkante des Wagenbodens. Da werden wohl mehrere Versuche notwendig sein bevor ich zufrieden sein kann....
Ich bin mit beiden Wagen wieder etwas weiter gekommen.
Die beiden Gehäuseteilen der Pw3 sind jetzt mit den zwischenliegenden Seitenwänden zusammengebaut. Am Wagenboden sind für die Ladetüren die Leitschienen eingeklebt. Als Kleber ist Zwei-Komponentenkleber benutzt. Alleine mit Sekundenkleber sind diese Teilen nicht dauerhaft zu verbinden, weil Sekundenkleber auf Dauer Wärme- und Kältewechsel nicht Standhalten wird. Also ist für Teilen die Belastung unterliegen unbedingt eine Verstärkung der Teilen mit Zwei-Komponentenkleber erforderlich.
Beim ABC4ü habe ich den letzten drei Abenden damit verbracht um den Wagenkasten zu bauen. Die Bilder zeigen den Rohbau. Um den Bau zu erleichtern habe ich Querversteifungen angebracht. Ich habe zuerst die beiden Kopfenden gebaut habe den Wagenkasten dann zur mitte hin weiter zusammengesetzt. Bis ich ein einigermaßen ausgerichtete Wagenkasten hatte war viel Messen und Geduld nötig. Der Wagenkasten paßt nun ordentlich auf das Fahrwerk. Jetzt glaube ich daran das ich den Wagen auch fertig bauen kann.
Danke fuer die Bilder. Ich werde wohl 2 Packwagen opfern. Die Mitteleinstiege des ABC4u Sa 03 wirken recht breit, ich kenne aber kein Vorbildfoto. Die Zeichnungen der DRG-Skizzensammlung und die Zeichnung im Organ fuer Fortschritte des Eisenbahnwesens unterscheiden sich da.
Beim ABC4ü bin ich wieder etwas weiter gekommen. Ich habe jetzt das Dach aufgelegt und ganz vorsicht von außen gelötet. Von der Innenseite muß ich dies allerdings noch machen. Hiermit dürfte eigentlich der Rohbau des Wagens abgeschlossen sein.
@ Nils: im Buch "Sächsische Schnellzuglokomotiven, Band 1" gibt es auf Seite 209 ein Bild vom Wagen eingestellt im Zugverband des D 119 nach Breslau. Allerdings nur Millimeter groß! Da ist also nichts zu erkennen. Dieses Bild lernt mich aber das der Wagen zumindest noch 1929 gefahren ist. Das paßt mir ganz gut. In der Bauanleitung allerdings ist der Wagen zweimal abgebildet. Bei genaueren hinsehen ist der Mittlere Einstieg einmal breiter und einmal schmaler. Auch ist das Sprengwerk einmal zu sehen so wie gebaut und einmal offen. Ich halte mich da besser an der Bauanleitung. Ich finde es so schon schwierig genug.
Diesen Packwagen scheint mir auch sehr interessant. Ich glaube da sind der Form der Dachkanzel und die Auftritte zu ändern. Möglich ist auch noch eine Anordnung der Dachkanzel am Ende des Wagens. Das müsste doch hinzubekommen sein. Ich warte mal sehr gespannt auf deiner Umsetzung.
Mein erster Eindruck zum Bau eines Pw4ü Sa 07 nach dem sehr gutem Werkfoto in "150 Jahre Schienenfahrzeuge aus Goerlitz" S.66 aus einem Schichtwagen: - mittige Dachkanzel in Sechseckform basteln (Kanzel am Ende ist ein Pw4ü Sa 18: Bauanleitung: S.Hufnagel in EJ 4/01) - Sprengwerk, auf Bild kaum zu sehen, aber nach Zeichnung - preuss (!) Regeldrehgestelle einbauen - Deckleisten (nur Epoche 1 ?) - Dachdetails (nur Epoche 1 ?) - Stirnwanddetails - Trittstufen / Puffer nach Anspruch bzw Mindestradien - Klappen an den Seitenwaenden aber keine anderen Fenster(!)
Weitere Quellen: Ulbricht: Geschichte der K.S.Sts.E.B. (Reprint) Tafel 32 (Foto der anderen Wagenseite, die sind ja etwas verschieden)
Sauter: Zeichnung 1/87 nach DRG-Skizze
Preuss/Preuss: Zeichnung aus Wagenverz. (Repro auf S.254)
Soweit meine bisherigen Recherchen. Allerdings hab ich vorerst noch anderweitig zu tun
In der Tat sind die Drehgestelle am Sachsenmodelle Wagen die Falschen. Ich habe für den ABC4ü Drehgestelle von Fleischmann bestellt. Die sind jetzt Monate später immer noch nicht ausgeliefert. Daher habe ich die von einem Preussischen Packwagen geliehen. Davon habe ich zwei Stück. Vielleicht kann ich den Wagen auch aus diesen zwei Wagen bauen? Mal sehen ob sich da der Aufwand (Stirnseiten) sich noch einigermaßen in Grenzen hält. Die Wagen habe ich sowieso vorhanden.
Von welchem preussischen Packwagen als Ausgang redest Du?
Der Pw4ü Sa 07 braucht halt die Hechtform, die gibt es von Schicht/Sachsenmodelle/TilligH0? und aehnlich von Brawa, dort allerdings mit runtergezogenem mittleren Fenster. Der Umbau der Stirnseiten beschraenkt sich da auf das Entfernen eines halben Aufstieges
Falls Du Packwagen mit zurueckgesetzten Tueren hast, dann bietet sich wahrscheinlich ein anderes Vorbild wie ein Pw4ü Sa 05 an.
VG Nils (der sich immer ueber Gleichgesinnte freut)
erst einmal möchte ich betonen, dass die gezeigte Arbeit echt Klasse ist. Verfolge euren Meinungsaustausch schon eine ganze Weile.
Ich habe ein paar Fragen an Euch:
1. Der Bausatz gefällt mir, wo bekommt man den denn her ?
2. Ich bin beim überlegen einen Pw4ü Sa 18 zu bauen. Eventuell in Länderbahnfarben. Die Sachsen, welche Farbgebung hatten denn da die Packwagen? im Preussenland kenne ich mich aus.
Die Farbe saechs. Packwagen ist leider nicht klar. Ich wuerde ihn gruen mit gelben Anschriften machen. Die wenigen Quellen findest Du hier: http://www.hafenbahnhof.de/vorbild/farbe...agen3_sachs.htm So wie der Piko-Wagen (Pw Sa 10) ganz unten wuerde ich die Farbe waehlen, Anschriften gelb nach Vorbildfoto im oben erwaehnten Eisenbahn Journal-Artikel. Die Unklarheit haelt mich auch vom Bau des Pw3 Sa 99 ab
@Nils, Ich habe da wahrscheinlich, wenn ich es richtig Schreibe, 2 Stück Pw4ü Pr04. Das sind Fleischmann Wagen. Den Pw4ü Sa 05 kenne ich gar nicht. Hört sich aber sehr interessant an. Wahrscheinlich ist sie auch auf der CD mit Zeichnungen der Länderbauarten? Ich muß es auch nicht unbedingt schwieriger machen als es ist. Mal sehen, ich könnte ja gleich weiter bauen. Aber Sächsisch sollte es schon werden!
@Ricardo, Ein Dankeschön von mir. Mir gefällt es solche Sachen zu bauen. Immer die gleichen Loks oder Wagen auf der Anlage fahren zu sehen, die es auf andere Anlagen auch so gibt, macht mir kein spaß. Ohne dabei negativ zu reagieren, versteht sich. Dann muß ich eben selber Hand anlegen. Ich hatte da schon mit einigen Lokomotiven was Sachen geändert aber durch einen Beitrag von Nils kam ich auf die Sächsischen 3-Achsigen Schnellzugwagen. Ja, und von das Einem kommt das Andere. Dabei kommt noch das ich Beruflich auf einem Schiff bin. Die Anlage ist aber zu Hause, und ich bin da also nicht viel. Da ist der Segmentbauweise einer Großteil der Anlage vorteilhaft; ich nehme so ein oder zwei Teilen mit um daran weiter zu bauen. So bietet sich natürlich auch der Umbau oder Bau von Fahrzeugen geradezu an. Nicht das meine Arbeiten jetzt alle gelungen sind. Das wäre echt nicht die Wahrheit. ich habe auch schon Lokomotiven Antriebsmäßig wieder von ein dritter überholen lassen müssen, weil ich dieser nicht mehr hinbekommen habe. Der ABC4ü ist -wie der Omnibuswagen- von GI-Modelle. Der Hr. Iwanzcyk ist ein sehr netter Mensch. Ein Tipp aus dem Schmalspurbereich: baue die Wagen auf auf existierenden Fahrgestelle wie die Fleischmann oder Technomodell Drehgestelle. Selber die Fahrwerke bauen ist auf jedenfall nicht mein Ding. Da sind die echten Spezialisten gefragt. Wo ich diese Zeilen schreibe hat Nils in der Zwischenzeit auch schon geantwortet und dir schon erklärt wie die Farben der Pw vielleicht waren. Nils hat sich in dem Thema ausgiebig eingearbeitet. Ich denke Grün tut sich gut. Die Schmalspurwagen waren es auf jeden Fall auch. Ich hoffe also das auch du dann irgend selbst ein Wagen baust/umbaust/frokelst und hier von berichten wirst!
Heute habe ich übrigens die Deckleisten angebracht. auch sind die Handläufe und Signalscheibenhälter jetzt da. Morgen hoffe ich die Stirnseitige Trittstufen zu machen.
>Pw4ü Sa 05 kenne ich gar nicht. Hört sich aber sehr >interessant an. Wahrscheinlich ist sie auch auf der CD mit >Zeichnungen der Länderbauarten?
Bingo
>Ich denke Grün tut sich gut. Die Schmalspurwagen waren es >auf jeden Fall auch.
Gibt es dafuer einen Beleg Bisher gehe ich von braun fuer Schmalspur- und Gueterzugpackwagen aus. An einem Schmalspur-Pw gab es Farbuntersuchungen. Bei der DRG war dann eh alles anders....
>Ich hoffe also das auch du dann irgend selbst ein Wagen >baust/umbaust/frokelst und hier von berichten wirst!
Diesem Wunsch schliesse ich mich an
Ich baue meine Wagen moeglichst nach Vorbildfotos und groesstmoeglich mit fertigen Fahrwerken oder Fahrwerksteilen. Mit Messing, Loeten und Co habe ich keine Erfahrungen.
Das war natürlich auch nicht schlau von mir zu schreiben das die Schmalspurwagen grün sein würden ohne das zuerst mal nachzugehen. Löten solltest du doch mal probieren. Das macht spaß. Es muß nicht unbedingt an einem Wagen oder Lok sein. Es kann auch für Anlagenausstattung z.B. Kleinteilen angewendet werden. Du kannst es auch mal versuchen mit einer Wagenbühne (Geländer) oder Trittstufe. Die sind stabiler aus Messing als aus Plastik zu bauen.
Die Arbeiten am Gehäuse dürften jetzt abgeschlossen sein. Das Dach habe ich entgegen ersten Überlegungen aus Polystyrol gemacht. Ich habe da verschiedene Streifen passend gemacht und dann verklebt. Danach habe ich so lange gefeilt, geschliffen und gespachteld bis ich zufrieden war. Die Deckleisten sind jetzt angebracht. An den Stirnseiten habe ich aus Messing die Trittstufen gemacht. Ich habe Messing Streifen verschitten und auf die unterkante Messingdraht gelötet von 0,4 mm. Danach konnte ich die Tritte einfach einsetzen in den Polystyrolstreifen wo ich die Löcher vorgebohrt habe. Eine Geduldsache sind die verschiedene Handläufe. Diesen sollten möglichst genau sitzen, sonst tut das nach der Endlackierung das Modell viel Abbruch. Auf dem Dach habe ich Schornsteine angebracht. Das sind eigene Zutaten aus der Phantasie. An einer Stirnseite gibt es zwei Sorten von Signalscheibenhalter. Die sind eben eine Aw Aufenthalt zu verdanken (ich habe nicht so schnell einen anderen parat). Wenn ich den Wagenkasten jetzt grundiert habe, wird sich wahrscheinlich peinlich genau zeigen wo noch Nacharbeit erforderlich ist!
Hallo Peter, Danke dass du uns auf dem Laufenden haeltst. Fantasieschornsteine wuerde ich weglassen. Die Zeichnungen des bay. und saechs. Wagens sowie die Fotos geben das nicht her. Vertraegt sich der auf der Kanzel ueberhaupt mit dem Lichtraumprofil? Daecher rund feilen ist nicht so meins, es wird immer klarer, dass ich 2 Wagen zum basteln brauche. Du bastelst auf einem Schiff? ich hab schon Probleme wenn es nicht wackelt.
Die Schornsteine der gedachten Kanonenöfen sind wieder weg. Das Dach ist wieder verspachteld. Fehlanzeige also; man sollte sich doch einigermaßen am Vorbild halten um zu einem guten Resultat zu kommen. Ich hoffe der Zugführer wird's mir im Winter verzeihen . Also hat der Wagen eine Dampfheizung. Mal sehen ob ich da noch Heizkupplungen habe in der Teilenkiste. Das Dach war noch eigentlich ziemlich einfach zu bauen. Da war die Ausrichtung der Seitenwände schon schwieriger. Der weg um das Elastik zu benutzen um den Wagenkasten richtig auf das Fahrgestell zu halten war richtig. Ich habe das Dach nicht aus Balsaholz gemacht, weil ich hier auf Dauer Spannungsrisse befürchtete. In der Tat bastele ich solche Sachen auf dem Schiff. Aber meistens nur wenn das Schiff stilliegt. Beim Fahren bin ich schon anderswo beschäftigt. Im Moment liegt das Schiff in Warteposition und gehen die Arbeiten schneller voran. Eigentlich arbeite ich praktisch am Küchentisch auf einer Zeitung und ein Stück MDF Platte. Weiter habe ich eine Handkoffer mit (Klein-)Geräte, Bohrmaschine und regelbarer Lotkolben. Viel mehr braucht man da eigentlich nicht. Wenn ich mehr aus Messing bauen würde wäre eine Biegevorrichtung gut von Nutzen. Ein kleiner Schraubstock ist auch noch was schönes, aber dies an der Küchentisch zu befestigen würde wohl etwas zu weit gehen. Lackierarbeiten mache ich im Maschinenzimmer. Luft und Ventilation gibt es da zu genüge.
> Also hat der Wagen eine Dampfheizung. Der Zeitschriftenartikel spricht nur von einer Dampfheizung der Personenwagen, aber da der Personenzugpackwagen sicher oft zwischen Lok und Wagen eingereiht war, bietet sich eine Dampfheizung an.
Mich schuettelt der Gedanke an ein Schiff schon wieder
Heute hab ich uebrigens ein Dachfoto des Pw3 mit der ganzen Laenderbahnausruestung gefunden (Manfred Berger: Historische Bahnhofsbauten S.43) *freu*