Moin, ich bin seit gestern Besitzer einer ESU Ecos. Beim lesen der Anleitung steht drin, das möglichst alle 2 Meter eine Stromeinspeisung gelegt werden soll.
Folgende Frage als Nichtwissendender ( bevor ich was kaputt mache )
1. ) kann ich die Stromverteilung so machen, wie bei der Beleuchtung ? Also von der Ecos zu einer Lüsterklemme. Von da aus zum ersten Modul / und weiter zum zweiten Modul. Am zweiten Modul in eine Lüsterklemme und weiter zur Schiene des 2. Modul / weiter zum 3. Modul, u.s.w. Das ganze für Strom und für Masse.
2. ) kann iich auf dem jeweiligen Modul an irgendeine Schiene rangehen oder sollte man hier irgendwo darauf achten ( im Bahnhofsbereich 3. Gleise / Modullänge ist 90 cm )
3. ) alle Stromanschlußkabel sollten 1,5 mm2 haben ?
Habe nochmal einen Plan mit angehängt zur Veranschaulichung, was ich meine.
im Prinzip ja! Aber: Das gibt (leitend) verbundene Leiterschleifen und damit Brummschleifen, was u.U. erst dann störend auffällt, wenn z.B. eine Belegtmeldung eingebaut werden soll.
Richtig wäre das Auftrennen der Anlage in Blöcke, am einfachsten durch Trennstellen im Mittelleiter. Die Blöcke werden dann einzeln durch die jeweilige Leitung versorgt, die man am "Stelltisch" zusammenführen kann, z.B. für eine Belegtmeldung nach dem Stromfühlerprinzip.
Weiterer Vorteil der Blockaufteilung und der Zusammenführung am "Stelltisch": Im Störungsfall ist sofort klar, in welchem Block der Fehler auftritt.
Die "Masseleitungen" kann man dagegen beim 3-Leitersystem gemeinsam ausführen wie gezeichnet.
Das funktioniert so bei mir störungsfrei mit S88 alt Belegtmeldern.
Zusatz: Beim C-Gleis könnte auch eine Schienen-Seite abgetrennt werden (Brücke an den Kontaktlaschen durchtrennen) und diese dient dann als Rückmelder nach dem Märklin Uralt-Prinzip des Massekontaktes. Vorteil: Jetzt kann auch jeder Radsatz zurückmelden und nicht nur die Fahrzeuge mit Schleifer. Natürlich muss dann auch die Isolierte Schiene einen zur Mittelleitertrennung passenden Block bilden. Die Trennstellen im Mittelleiter sind auch hier notwendig.
Die Anschlüsse an die Blöcke sind beim C-Gleis ja erfreulich einfach (Steckschuhe, kein Löten)
Viele Grüße Bernhard ------------------------------------------------ Spurweite: H0 analog oder digital "AC" und "DC", N-Spur, Epoche +/- IIIb, DB, SBB, BLS, ÖBB, SNCF, FS, ESU ECoS I + II, ESU-Programmer, ESU-Prüfstand, Roco-Multimaus, Digital 2-Leiter, Decoder: ESU, Lenz, D&H, Zimo, Märklin, Sounddecoder, TrainController 8 Gold, Wintrack 16 ...
Moin Bernhard, Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen. Da ich ja nur ein kleinen Bahnhof mit drei Gleisen habe, benötige ich bei dieser Bahn keine belegt Meldung. Das heisst, um ein wenig im Bahnhof zu fahren und rangieren könnte ich es so mit den Lüsterklemmen anschliessen. Da du zu Punkt 2 und 3 dich nicht geäußert hast, gehe ich davon aus, das ich richtig liege, D.h. irgendwo in der Mitte ( hier Gleis 2 ) jeweils an eine Schiene ran mit 1,5 mm2. Carsten
für eine kleine Anlage werden bei C-Gleis dann m.E. auch keine Mehrfach-Einspeisungen benötigt.
Das lässt sich mit einer Delta Lok oder mit einer Lok ohne eingeschaltete Motorregelung leicht prüfen:
Auf Gleis stellen und langsam fahren lassen. Wenn keine Geschwindigkeitsänderung feststellbar ist, dann ist die Versorgung okay.
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ok, die haben geschrieben, alle 2 Meter. Aber bei 2 Modulen sind die 2 Meter auch noch nicht erreicht. Dann werde ich es so versuchen. Da die Schienen aber noch frei liegen, werde ich vor dem Weiterbau vielleicht zur Vorsicht für die kommende Erweiterung die Stromversorgung einbauen. Einmal rum sind dann, wenn alles wieder steht, in der aktuellen Planung doch 10 Meter. Das kostet zeitlich zum ersten Modul nicht allzu mehr Aufwand, und dann ist es fertig. Es ging mir hier unter anderem auch um die Machbarkeit, ob ich es richtig verstanden habe. Aber ich werde dann die Versorgung hier mit den Lüsterklemmen und den Abzweigen zur Schiene machen, so wie es oben aufgezeichnet habe. Vielen Dank nochmals für deine Hilfe. Carsten
Habe ich das richtig verstanden: Du willst jetzt die Stromversorgung vorbereiten und dann sehen, ob du sie anschließt oder nicht? Das ist ein gute Idee. Solltest du feststellen, dass du später irgendwann doch eine Rücklemldung willst, dann kannst du den Mittelleiter ja immer noch an den Modulübergängen einfach trennen, denke ich.
Ich vermute auch mal stark, dass dir eine Einspeisung reicht.
Moin Jörg, korrekt, ich werde sie vorbereiten, allerdings werde ich das 2. Bahnhofsmodul auch anschließen. Es funktioniert ja, so wie ich mir das mir den Lüsterklemmen gedacht habe. Aufgrund meiner bescheidenen Platzmöglichkeiten in meiner aktuellen Mietwohnung wird es nicht größer werden können als meine hier vorgestellte erste Behn mit den M Gleisen. Dann braucht man aber, falls man doch Teile übernimmt bei eventuell späteren Möglichkeiten nicht alles auseinander zu reißen. So wie du bereits geschrieben hast. Die alte Anlange hatte damals allerdings eine Streckenlänge von insgesamt ca. 10 Meter Strecke. Ich werde also von der Ecos mit Lüsterklemmen und 1,5 mm2 Kabel alles entsprechend verbinden wie oben auf dem ersten Bild gezeigt.
Zitatfür die kommende Erweiterung die Stromversorgung einbauen
Gute Idee! Aber die Trenner nicht vergessen. Und mit denen werden die Leitungen gleich gebraucht.
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Normahl kannst du ja einfach den Mittelleiter durchknipsen bzw. die Kontaktlaschen an den Gleisverbindungen. Wenn dir das zu heikel ist, dann gibt das bei Märklin auch die Mittelleiter-Isolierung.
Wenn ich das richtig sehe, gehen bei deinen Modulen die Gleise ja genau bis zum Modulende. Dann kannst du die problemlos verwenden, denke ich.