ich hätte sicher vieles einfacher haben können hätte ich den Bahnhof von Anfang an als richtige Module usw. für die Forenbahn gebaut, aber gut, so hab ich viel zum basteln ;-). Die Flexgleise sind vom Mein Gleis. Für Weinert Weichen hätte ich gleich komplett neu bauen können, aber es gibt nicht sehr viele Bahnhöfe die ich dann in meinem Regal mit 2,x m mit maßstäblichen Weichen aufbauen kann. Deswegen habe ich sowas auf den nächsten Bahnhof verschoben. In meinem Umbau-Thread zu den Peco-Weichen habe ich die Weichen bereits etwas verbessert. Über die Stellschwelle denke ich immer noch nach, aber das Weinert-Teil ist im Vergleich zur Weiche verhältnismäßig teuer, ich möchte die Kosten für den Umbau auch etwas im Rahmen halten. Ich denke mal, dass die Optik durch die niedrigeren Profile insgesamt eher etwas besser ist als mit den ursprünglichen Piko-Weichen, auch wenn die Schwellenlage nicht stimmt, aber genau genommen hat sie vorher auch nicht gestimmt. Die Weichenmechanik wird natürlich auch komplett neu gemacht, allerdings ist es unter dem Bahnhof ganz schön eng wegen den 5 cm Styrodur und der 2 cm Holzplatte, es muss also etwas flaches werden. Ich warte jetzt erstmal auf die bestellten Teile und lege die dann mal aus, mal sehen was alles an den Weichen modifiziert wird. Zuerst müssen jetzt die Segmente angepasst werden.
alle Achtung, das ist kein einfacher Schritt, wird sich aber sicher lohnen. Die mittleren Peco-Weichen sind sicher nicht schlecht, Vorteil ist bei Stellstangen dann sogar, dass die Verschlüsse die Zungen in Endlage halten.
Ich bin schon gespannt wie es weiter geht, habe ja eine ähnliche Aufgabe!
ja der Schritt war nicht leicht, denn viel bleibt irgendwie nicht übrig wenn die Gleise unten sind, aber ich hoffe ich hab sie schnell wieder drauf. Ich wollte eigentlich gerne die langen Peco-Weichen nehmen aber dann hätte die Teilung in der Mitte nicht geklappt und die Gleise wären alle noch kürzer geworden. Ich hab die Weichen aus Papier ausgedruckt und finde sie ganz ok. In meinem Umbau-Thread habe ich die langen Weichen umgebaut, genauso werde ich das mit den kurzen auch machen, also zuerst mal Federzungen einbauen und eine neue Stellschwelle. Die Schwellenlage werde ich wahrscheinlich nicht korrigieren, denn dann verringert sich der Abzweigwinkel etwas und ich bekomme evtl. ein Problem mit dem Gleisplan der ja durch das Drumherum schon festgelegt ist. Deine ähnliche Aufgabe habe ich gesehen und sie hat mich auch dazu motiviert noch einen Schritt weiter zu gehen, hauptsächlich zu Gunsten der Betriebssicherheit und des Transports. Rein optisch ändern sich ja praktisch nur die Profilhöhe der Gleise.
Beim betrachten deines Gleisplans viel mir auf, dass der Sägeschnitt eine Gelegenheit geboten hätte, die Nutzlänge deines schönen Bahnhofs temporär vergrößern zu können. Und zwar indem du den Schnitt nicht im rechten Winkel zu den Segmentkästen, sondern rechtwinklig zu den beiden Bahnsteiggleisen gesetzt hättest. So ließe sich noch ein Zwischenstück, meinetwegen 50 cm, einfügen. Der Bahnhof hätte dann bei eingefügtem Zwischenteil zwar einen Knick aber ohne könntest du ihn genauso wie bisher in deinem Regal aufbauen... Aber auch so wird's was!
da hab ich auch schon drüber nachgedacht, aber schräg durchsägen hätte noch schlechter funktioniert als gerade. Der Unterbau im Modul ist mittlerweile durch die ganzen Umbauten schon sehr chaotisch deswegen habe ich lieber gerade gesägt. Für den Transport möchte ich die Segmente dann mit der gestalteten Seite nach innen übereinander stapeln, das würde bei einer Schräge auf nur einer Seite nicht funktionieren. Eine Verlängerung ist ja für Treffen immer noch möglich, allerdings ergibt sich dann kein rechteckiges Modul mehr sondern der Bahnhof hätte dann einen Knick, aber dafür würden die Gleise im gleichen Radius weiterlaufen. Ich merke mir das mal, vielleicht habe ich Lust drauf sowas zu bauen wenn der Bahnhof dann wieder betriebsfähig ist.
ist schon krass anzusehen, was du so treibst. Dann wünsche ich dir schöne Bauerfolge, damit wir uns in Suhl "heil" wiedersehen. Hast du eigentlich auch Ferien?
meine Ferien beginnen erst Ende Juli, da wird noch genug Zeit für Urlaub sein. Heute ging es erstmal am Bahnhof weiter, die beiden Segmente mussten wieder verbunden werden, diesmal aber nicht dauerhaft :-). Ich habe die zwei Stirnseiten zunächst mit Schraubzwingen übereinander gespannt, dann die Löcher gebohrt (8 mm) für die M8 Schrauben die dann straff sitzen sollen und die Passung zwischen den Segmenten machen. Dann habe ich die Schrauben eingedreht und die Schraubzwingen gelöst, so behalten die beiden Stirnseiten ihre Position. Dann habe ich die Module auf einem ebenen Boden aufgestellt und am Ende auf die Stirnseiten gestellt. Noch etwas ausrichten war notwendig, dann habe ich die Stirnseiten mit der Seite der Segmente verschraubt, wichtig ist hier klein vorbohren damit die Stirnseiten nicht reißen. Nach dem auseinander schrauben sah es so aus:
Hier bereits wieder verschraubt im Regal, die Passung sieht ganz gut aus finde ich, hoffentlich bleibt sie so, ansonsten kann ich die Löcher ja noch aufbohren und habe dann Spiel in der Verbindung der Segmente.
Zur Probe der Ebenheit habe ich ein paar Gleise aufgelegt:
Als nächstes müssen dann die Lücken wieder gefüllt und der Boden ausgebessert werden. Außerdem brauche ich jetzt noch 4 neue Beinhalter und dann das Transportgestell. Dann sollte auch das Paket aus England angekommen sein und ich habe 6 neue Weichen, bei denen die Zungen gewechselt werden müssen. Danach kann es wieder ans Gleise legen und Schottern gehen. Soweit die Todo-Liste, ich werde weiter berichten wenn es soweit ist.
eine Frage habe ich, warum hast Du Peco Weichen genommen und auf Federzunge umgebaut? Tillig Elite ist schon fix und fertig. Dass da keine Doppelschwelle ist kann ja nicht stören, die Peco hat ja auch keine.
das ist natürlich eine berechtigte Frage. Für mich gab es da verschiedene Gründe. Die Tillig Weiche kostet doppelt so viel wie die Peco-Weiche, teure Weichen kaufe ich mir mal für einen anderen Bahnhof der dann maßstäbliche Weichen bekommt. Dann hatte ich noch Mein Gleis Flexgleise hier liegen, die mir besser gefallen als die Tillig Flexgleise, hauptsächlich wegen der Kleineisen und dem niedrigeren Gleisprofil. Code 75 Profile wollte ich dann nicht mit Code 83 Weichen kombinieren, zumal das brünierte Profil auch mehr Arbeit macht beim Anlöten von Kontakten und Schienenverbindern etc., ich habe die Arbeit dafür beim Weichen-Umbau. Von der Vorbildtreue sind die Peco gegenüber den Tillig natürlich ein Kompromiss, den ich aber zumindest bei diesem Bahnhof gerne eingehe, zumal der Weichen-Umbau mir auch Spaß macht.
das mit der Stellstange ist sicher keine Lösung, die H0-Puristen zufriedenstellt, aber ich finde, dass das tausendmal besser aussieht als der Originalantrieb von Peco bzw. die vielfach verbauten Stellschwellen.
Bei dem Tempo bist du bis Suhl sicher fertig und man wird keine Spuren mehr von dem Ab- und Neubau sehen. Es fällt nur auf, dass die Gleise niedriger und die Weichen schöner sind. Prima!
der Bahnhof ist eigentlich immer noch ein Endbahnhof. Ich habe aber beim Umbau auf die Modulkästen auch an das Ende des Umsetzgleises einen Norm-Anschluss angebracht und das Gleis bis zum Ende verlängert, der Anschluss ist aber seitlich versetzt. Auf der vorherigen Seite des Threads siehst du beide Segmente einzeln, auf dem rechten oben ist der Anschluss zu sehen. Am Gleisplan ändert sich aber nichts, es ist nur eine zusätzliche Möglichkeit ihn als Durchgangsbahnhof zu verwenden weil es sich beim Umbau angeboten hat.
seit heute sind Ferien und nun geht es wieder voran. Ich habe bisher ein paar Löcher für die Stellknöpfe gebohrt und eine Menge Teile für die Stellmechanik eingekauft. Dann habe ich hier irgendwo etwas gelesen von Korkwandkleber als Spachtel, das habe ich auch gleich ausprobiert und bin richtig begeistert, stinkt nicht, härtet schnell aus und lässt sich schön glatt schleifen. Damit habe ich dann auch den Bahnsteig an der Modulkante verspachtelt und hoffe, dass der Spalt zwischen den beiden Segmenten an dieser Stelle nicht zu groß wird. Hier noch schnell ein kleines Bild: Weiter geht's dann mit der Stellmechanik und wenn mir das so gefällt wie ich es gedacht habe und das Ganze funktioniert kommen die Gleise wieder drauf. Natürlich immer mit Suhl als terminliche Deadline im Blick.
Suhl kommt näher und näher und meinem Bahnhof fehlen immer noch die Gleise. Gestern und heute ging es mit der Stellmechanik weiter. Ich habe das Ganze mal aus Holz gebaut, das erschien mir mit meinem Mitteln am einfachsten umzusetzen. Die Befestigung des Schalters zur Polarisierung der Weichen seht ihr im Bild. Von oben werden noch kleine Metallstangen in etwas engere Löcher ins Holz gepresst und dann kommt die Weiche obendrauf. Ich verwende dazu die Metallstangen die den Roco Personenwagen zur Beleuchtung beiliegen. Weiterhin hat ein Segment schon zwei zusätzliche Beinhalter bekommen, das andere folgt morgen. Ich werde dann auch schon mal eine Weiche verlegen und testen wie der Schalter montiert werden muss damit der Stellweg stimmt. Zur Illustration noch ein paar Bilder:
deine Antriebskonstruktion wirkt sehr massiv. Sicher hätte man das auch anders lösen können. Aber auch ich stehe meist vor dem Problem: Wie mache ich was mit den zur Verfügung stehenden Materialien und meinen persönlichen Möglchkeiten.
Von daher: jeder wie er kann, Hauptsache es funktioniert.
Und dass es funktioniert, da habe ich keine Zweifel. Gerade die Peco-Weichen benötigen zum Umlegen und Halten der Weichenzungen ja keine extremen Kräfte.
Ich denke mal, dass du auf dem besten Weg bist, den Bahnhof bis Suhl betriebsfertig zu haben.
also das ist mal eine ganz neue Lösung aus Holz, gefällt mir Den Winkel für den Poli-Schalter hast du verklebt und nicht verschraubt, wenn ich das richtig sehe. Kannst du mal verraten, was du zum Verkleben genutzt hast?