Das Verwaltungsgebäude wollte ich ja optimieren, was u.a. beinhaltete, dass ich die Mauerecken ausbessern, die Fensterstürze teilweise verändern und die hervorstehenden Steine mit dem Putz bündig machen wollte. Als letzter Ansporn dazu diente ein Bild des Gebäudes von der Schuppenseite. Auf diesem Bild waren zwei Fenster zu sehen, ich ging bisher nur von einem aus.
Also musste zuerst das Gebäude aufgestockt werden.Hierzu zerschnitt ich das Gebäude
Anschliessend hinterklebte ich die Mauerteile mit Plastikstreifen, um das Gebäude zu erhöhen.
Nachdem der Kleber fest und das Gebäude in sich wieder stabil war, konnte ich mit dem „Verputzen“ anfangen. Zunächst bestrich ich das Gebäude mit unverdünntem Weissleim. Anschliessend rührte ich mir ein Quarzsand-(verdünnter)Weissleim-Gemisch zusammen und trug es auf die Platten auf
So sieht das Endergebnis nach dem Verputzen aus. Wenn der Sand getrocknet ist und hoffentlich an den Platten hält, kommt noch ein dezenter Farbüberzug drüber. Ausserdem werden die Treppe angepasst und die Stürze gefärbt....und noch so paar kleine Ausbesserungs- und Anpassungsarbeiten durchgeführt;-)
Ein tolles Projekt hast du in Angriff genommen, Holger.
Der Bahnhofsplan gefällt mir sehr gut und die Umsetzung ist bisher gut gelungen. Übrigens gefallen mir die Eigenbauten sehr gut. Das EG ist dank nach deiner Nacharbeit mit dem Verputzen schon ein Schmuckstück. Bitte nicht wieder so gelb
Da mein Bahnhof (irgendwann) ja ähnliche Abmaße haben wird, werde ich hier intensiv mitlesen und Notizen machen ;-)
Die Idee, das Gebäude zu optimieren finde ich sehr gut und auch gelungen umgesetzt.
Ich hoffe, dass du zum Verputzen Leim verwendet hast, der nicht wasserlöslich ist, sonst kann es sein, dass sich der Putz beim Aufbringen des Farbanstriches verabschiedet.
ich habe wasserfesten Leim genommen. Hatte eher gedacht, dass de Quarzsand nicht auf dem Plastik hält. Hält aber bombenfest!
Einziger Nachteil an der ganzen Sache war, dass man den Sand nicht gut abziehen konnte und dadurch entstehende Unebenheiten mit der Feile bearbeiten musste. An manchen Kanten war daher Nachputzen angesagt. Leider sieht man unten noch die Kante(n) vom Verputzen, die ich nochmal bearbeiten muss
Gefärbt habe ich das ganze mit Pulverfarben (weiss udn braun), also keine Auflösungsgefahr. Ich denke, wenn an Abtönfarben nimmt, passt das auch. Der Farbton ist von gelb in schmutzig-weissbraun gewechselt. Das Gebäude wurde ja erst nach Übernahme durch die Elektrofirma saniert und neu gestrichen (denke ich mal) ;-)
Hier mal ein Bild nach dem Einfärben:
Jetzt fehlen wirklich nur noch Fenstergläser, Dachrinnen und Fallrohre.
Was mir nicht so ganz gefallen will ist die Tatsache, dass die klare Materialtrennung zwischen Fenstereinrahmungen und Fensterstürtzen durch die Verputzarbeiten nicht mehr so klar zu erkennen ist. Vielleicht kann man da den Fenstereinrahmungen und -Stürtzen etwas mit Farbe auf die Sprünge helfen.?!
möchte mich auch mal wieder, nach längerer Zeit, mit einigen Fortschritten melden. Nachdem ich letzte Woche die Teile für einen Begraser erhalten habe, habe ich mit dem selbstgebauten Teil (elektrische Flieggenklatsche und Metallsieb) mal experimentiert Zum einen habe ich einzelne Grasfetzen hergestellt, zum anderen man eine grössere Fläche begrünt. Man kann also sagen: So langsam wird die Anlage grün ;-)
Auch habe ich u.a. dem Gebäude einen Schornstein spendiert, die Gleise eingefärbt, die Grube der Tankstelle gebaut und noch andere Kleinigkeiten erledigt. Ausserdem geht´s jetzt mit dem Bahnsteig weiter. Nachdem die Kante aus einer Holzleiste und aufgeklebten Hekidur als Kantensteine ihren Platz gefunden hat, werder auf einer Unterfütterung aus Styropor die Gehwegplatten von Brawa verlegt. Leider lässt sich mein Versender sehr viel Zeit mit der Lieferung, so dass ich erst mal nur zwei Platten anpassen konnte. Die Platten sind auch noch nicht verklebt, so dass sie noch nicht bündig mit den Kantensteinen sind. Die Abschlussmauer entstand aus Plasteplatten (Putznachbildung) von Auhagen. Ich hoffe, dass ich diese Woche die restlichen Platten noch bekomme und den Bahnsteig fertigstellen kann.
Mensch du bist echt flott. Was ich da sehe sieht einfach traumhaft aus, ist dir super gelungen. Wann gibt es es denn Bilder in die andere Richtung des Bahnhofes, evtl. schon mit Maschinenhaus?!
Nun stell ich auch dir die Frage:
Wie bist du beim Altern deiner Gleise vorgegangen, also Rost, Öl, Staub, etc.?
ZitatGepostet von neuanfang23 Wie bist du beim Altern deiner Gleise vorgegangen, also Rost, Öl, Staub, etc.?
Moin, moin,
wie ich gesehen habe, scheinen dich die verschiedenen Möglichkeiten der Einfärbung zu interessieren...und andere wohl auch ;-)
Also ich habe es so gemacht: - Gleise eingeschottert mit Gleisschotter von Conrad (Tams) - Die Profile wurden mit der Farbe "Sandstein dunkel" von Conrad und Pinsel eingefärbt - Anschliessend im Drybrush in der selben Farbe über die Bettungsränder und im Schieneninnenraum - Zum Aufhellen wurde zum Schluss mit weisser Pulverfarbe leicht über den Schieneninnenraum "gewedelt" (Makeup-Pinsel)
Die Ölverschmutzungen wurden mit schwarzer Wasserfarbe (mit bisschen Spülmittel) und mehrmaligen Auftragen der Farbe (bei zuviel Farbe einfach wegwischen) dargestellt.
Die Flächen zwischen den Gleisen sind mit N-Schotter gestreut, der mit selbst eingefärbtem braunem Quarzand (etwas Pulverfarbe) unregelmässig überstreut wurden. Der Kontrast ist leider auf den Bildern nicht so gut zu erkennen, am besten sieht man den Braunanteil bei der Rampe.
Mensch du bist echt flott. Was ich da sehe sieht einfach traumhaft aus, ist dir super gelungen. Wann gibt es es denn Bilder in die andere Richtung des Bahnhofes, evtl. schon mit Maschinenhaus?!
Danke Andi
Die andere Richtung ist noch Sperrholzplatte. Ich will erstmal das eine Segment halbwegs fertigstellen. Das Heizhaus bzw. , wie man bei uns sagt, der Lokschuppen ist noch in Grobplanung, da kompletter Selbstbau angesagt ist. Also musst du noch ein wenig Geduld haben
melde mich mit einem kleinen Zwischenstand wieder zurück.
In den letzten 14 Tagen ist wieder etwas Gras gewachsen und auch das Kopfsteinpflaster vor dem Güterschuppen wurde verlegt. Der kleinen Abschlussmauer am Bahnhofskopf habe ich jetzt auch den Zaun spendiert, welcher beim Vorbild so ähnlich vorahnden ist. Wie dieser Zaun entstanden ist, seht ihr weiter unten.
Die Häuser auf der gegenüberliegenden Seite stehen in der Realität dort nicht ;-), passen aber meiner Meinung nach ganz gut.
Jetzt ein Bild, wie es heute aussieht:
Nun zum Zaun. Dieser sollte recht einfach, aber filigran sein. Im Zubehör gibt es entweder einfache, aber klobige Zäune oder filigrane, aber verschnörkelte Zäune. Beides passte nicht zu meinen Vorstellungen. Also war Selbstbau angesagt.
Dazu habe ich mir mit Hilfe von Excel einen Zaun gebaut und nach mehreren Ausdrucken auf Papier den endgültigen Entwurf auf Overhead-Folie gedruckt.
Das sieht dann so aus:
Die Elemente werden dann mit einer Schere an den Aussenseiten ausgeschnitten und Stecknadeln als Pfosten auf der nicht bedruckten Seite mit Sekundenkleber aufgeklebt. Anschliessend, wenn die Klebung hält, werden die Stecknadeln mit schwarzem Edding oder CD-Marker bemalt, dann passend abgezwickt und diese in das Hekidur gedrückt - fertig.
Diese Bauweise eignet sich m.E. gerade für Zäune, die am Anlagenhintergrund stehen.
Sieht wunderschön aus, hast du wirklich super hinbekommen, ich bin begeistert.
Der Zaun ist auch toll, was für ein Gefummel.
Schaut man sich Bild 2 genauer an, erkennt man im Hintergrund eine Fachwerkzeichnung/Abbildung, was soll das mal werden, oder ist es schon was ?
Freue mich schon auf weitere Fotos.
Ich bastel immer noch an dem Maschinenhaus. Der Nachteil von Bausätzen aus Holz und Karton scheint der zu sein, dass sich durch Nachbehandeln die Bauteile teilweise verziehen und so mit einem guten Kleber und reichlich Wäscheklammern in ihre Form gezwungen werden müssen. Dadurch dauert einiges länger. Heute hab ich erstmal das Chaos auf der Anlage beseitigt, war alles vollgestellt mit Werkzeug und so, jetzt kann es weiter gehen.
Das ganz rechten Gebäude im Hintergrund neben dem Kibri-Bausatz ist dich von Piko, oder`?
Hallo Andi,
ja, das Gebäude ist von Piko, im Original sehr spartanisch, d.h. ohne Regenrinnen usw. Ich glaube, der Bausatz nennt sich Gasthaus/Hotel "Sonne" oder so, gab´s mal für einen Zehner bei Conrad Habe vor, das Gebäude mit Regenrinnen von Kibri (aus der Bastelkiste - da gibt´s einen Händler in meiner Nähe, der noch sowas hat) zu verfeinern. Einen Natursteinsockel hat es schon spendiert bekommen.
Der Zaun war übrigens keine grosse Fummelei. Die inneren Zaun-Felder habe ich nicht ausgeschnitten, weil Folie
Was da durchscheint ist ein Ausdruck vom Lokschuppen, dessen Fachwerk ich ebenfalls mit Excel konstruiere, ausdrucke und mit Holzleistchen nachbilde...soviel zur Theorie, mal sehen, ob das auch praktisch klappt.
Ich hatte mehrere Versuche unternommen, diesen nachzubauen, aber es hat nicht geklappt. Aus diesem Grund habe ich ein Industriemodell umgebaut, nicht so ganz filigran, aber für meine Ansprüche passend.
Wer rät aus welchem Modell die Teile stammen (Auflösung und evtl. Bau-Doku gibt´s heute Abend) ;-)
Antwort ist richtig und danke für deine Meinung zu dem Teil.
Vom Original-Prellbock stammen nur die "Eisenteile", die ein wenig abgefeit wurden. Die Bohle kommt von McD (internationales Schnellrestaurant, ist bzw. war ein Rührstäbchen.