Wie darf ich mir das vorstellen, Wenn ich auf einer Märklin Anlage ( M-Gleis) Wagen mit Beleuchtung fahren lassen möchte. Hat dann jeder Wagon einen Schleifer unten dran? Vielen Dank schon mal im vorraus für eure Aufklärung!
Wenn man auch die Lok mit einer stromführenden Kupplung ausrüstet, kann sie (wie in echt) den Zug mit Strom versorgen. Man kann auch nur den Zug mit stromführender Kupplung ausrüsten und nur unter einen Wagen einen Schleifer setzen. Dies ist sinnvoller, weil die meißten stromführenden Kupplungen nicht für normales an- und abkuppeln geeignet sind. Eine Zuggarnitur bleibt ja meißtens zusammen.
:hallo: Grüße aus Frankfurt am Main :hallo:
Bernd Müller
[size=0.7]Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen.[/size]
ich habe die Viessmann Kupplung. Die Loks und Wagen benötigen dafür aber einen NEM-Schacht. Gerade bei älteren Märklin Loks und Wagen nicht der Fall. Musst halt schauen, wie es bei dir ist. Der Nachteil an einer stronführenden Kupplung ist, dass der Zug dann mit anderen Wagen nicht mehr kombinierbar ist, da die anderen Kupplungen ja anders kuppeln. Ein Vorteil ist, dass die Reibung reduziert wird, die der Mittelschleifer verursacht und die Beleuchtung meist flackerfrei leuchtet, da die Lok ja oft eine sehr gute Stromabnahme hat. Wenn du bei deiner stromführenden Kupplung eine "Belegungsnorm" einführst, dann könntest du natürlich auch andere Wagen mit diesen Kupplungen kombinieren.
Die Viessmann Kupplung basiert doch auf der Fleischmann Kurzkupplung, oder? Kann man sie dann nicht auch mit normalen Fleischmann Kurzkupplungen freizügig kuppeln?
:hallo: Grüße aus Frankfurt am Main :hallo:
Bernd Müller
[size=0.7]Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen.[/size]
ja, sie basiert auf der Fleischmann Kupplung. Ich denke, es sollte möglich sein, sie mit normalen Fleischmann Kupplungen zu kombinieren. Nur sind diese mit Märklin Kupplungen nicht kompatibel.
Na da werde ich aber aufmerksam )) Habe bis jetzt mal etwas mit der Roco 4poligen S.f.-Kupplung herumexperimentiert,aber die ist nicht so das Wahre, was den Waggonabstand betrifft.
Einfache Antwort: Je mehr Schleifer, umso größer die Reibung und damit die von der Lok aufzubringende Zugkraft. Darum: Je weniger Schleifer, umso besser.
nein, die Reibung ist natürlich nicht soooo groß, aber schlimmer ist das klack-klack-klack-klack-klack... Also ich habe einen IRE Zug mit 4 Wagen, im Steuerwagen ist ein Decoder für den Lichtwechsel und der Ausgang für die Innenbeleuchtung. Wenn ich nun keine stromführenden Kupplungen hätte, dann müsste ich 4 Funktionsdecoder kaufen. Außerdem ist die Stromabnahme bei nur einem Masseschleifer schlecht, weswegen Masse auch noch an einem anderen Wagen abgenommen wird. Dito bei meinem RE.
Bei einem 4-Wagen-Zug spielt die Reibung tatsächlich keine sooo große Rolle. Spannender wird es aber dann schon wenn es sich z.B. um ein IC mit 10 oder mehr Wagen handelt.
Der RRTYCOON schrieb von M-Gleis und mehreren Wagen. Ich erinnere mich gut an das Märklin-Schleifer-Gebritzel damals. Die Lok hatte schon schwer genug an den Wagen ansich zu schleppen. Wenn dann noch ein oder zwei Wagen mit diesen Einklemm-Birnchen beleuchtet waren, sah der Zug im Dunkeln unter dem Trafobrummen zwar ganz heimelig aus, aber er fuhr nicht!
Ich verstehe bis heute nicht, warum man diese blöden Schleifer nicht einfach weglässt.
VG
D.
___________________________________________ Jeder bekommt die Signatur, die er verdient.
Das Witzige daran ist, das was du mit Damals meinst, ist bei mir Heute
Ich hatte vor ca.27 Jahren eine Fleischmann Bahn.Seit dieser Zeit hatte ich mit Moba nichts mehr am Hut.Jetzt hat's mich einfach wieder erwischt und da habe ich mir bei ebay, ein paar Märklin Teile zusammen gestückelt. Nachdem dank eurer Hilfe, endlich ein Zug über die Gleise ratterte, hatte ich auch wieder dasselbe schöne Gefühl wie Damals.
Ich werd's einfach mal versuchen.Früher ging es ja auch nur über die Schleifer,oder? Diese Stromführenden Kupplungen kamen doch bestimmt erst später?
Naja, soooo krass würde ich es nicht nennen. Aber es ist nun mal so. Je mehr Schleifer, desto schwerer hat es die Lok den Zug zu ziehen (mal ganz einfach ausgedrückt). In der Ebene geht es ja meist noch gut. Sobald aber Steigungen ins Spiel kommen wird's schon kritischer. Da läßt die Zugkraft der Lok(s) schon nach. Und wenn dann noch (viele) Wagen mit Schleifer hinaufzuziehen sind, macht das den Loks zu schaffen. Darum: je weniger Schleifer unter dem Zug, desto besser.
Ein guter Rat: Solange es noch geht: Trenne Dich von diesem Kompromiss, permanent etwas zwischen den Gleisen zu haben. Ich will hier nicht nochmal den Glaubenskrieg entfachen, aber wenn Du einige Jahre bei diesem Hobby bleiben und Dich weiterentwickeln willst, kommst Du mit den Pickeln nicht wirklich weiter. Für mich hat das Märklin-System nur eine denkbare Anwendung: Teppichbahning für Kinder zu Weihnachten.
Modellbahnerei ist kompromissbehaftet genug dadurch, daß man sich damit auseinandersetzen muß, daß man das Original eh niemals 1:87 umgesetzt bekommt, sondern nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit beleuchten kann. Wer sich z.B. das Thema Dampflok-BW gewählt hat, kann in einem normalen Keller allenfalls die Bekohlung glaubwürdig darstellen. Und wer Betrieb möchte auf seiner Modellbahn, muß halt mit extrem gestauchten Gleisplänen und R1-Radien sein Glück (ver)suchen. Aber wenn ich damit leben muß, möchte ich doch wenigstens, daß der winzig kleine Aspekt, das Stück der Anlage, an der ich gerade arbeite, doch gewissen ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. Mit einem schönen Gleis, maßstäblichem Schotter, Rost, Gammel, etc. Und das geht meiner Meinung nach nie mit Pickeln auf dem Gleis und funkensprühenden Schleifern unter Loks und Wagen! (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Mensch, du hast doch Fleischmann gelernt als Kind. Warum jetzt dieser Rückschritt zu Märklin? (Bei mir war es andersrum!)
Nu?
VG
D.
___________________________________________ Jeder bekommt die Signatur, die er verdient.
Köf hat recht. Mit dem verschwinden des Punktkontaktes verschwindet auch Dein Schleiferproblem. So einfach ist das.
Mir fällt da aber noch ein weiterer Nachteil der vielen Schleifer ein. Eine Lok allein macht mit ihrem Schleifer auf den Märklin M-Gleisen schon reichlich Krach. Wenn dann noch jede Menge Schleifer unter den Wagen auch noch über den Punktkontakt kratzen, gibt das ein Konzert, das auf Dauer wahrscheinlich nur noch mit Ohrenschützern zu ertragen ist. Na ja. Dadurch sparst Du Dir wenigstens das Geld für Soundmodule. Die sind bei diesem Krach nämlich vollkommen nutzlos und damit überflüssig.
Es gibt aber auch noch eine ganz einfache Problemlösung für Dich. Laß doch einfach die Beleuchtung in den Wagen weg. Dann benötigst Du auch keine zusätzlichen Schleifer. Dann bekommst Du auch keine Probleme mit der Stromversorgung. Ein komplett mit Glühbirnchen beleuchteter längerer Zug kann unter Umständen schon einen Trafo in die Knie zwingen.
:hallo: Grüße aus Frankfurt am Main :hallo:
Bernd Müller
[size=0.7]Dieser Beitrag besteht aus 100% recycelten Elektronen.[/size]